• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Zum 200. Todestag lädt die Heimat des Dichters zu literarischen Wanderungen, Lesungen und themenspezifischen Veranstaltungen

    Wortakrobatik statt Soundcheck – das Fichtelgebirge feiert Jean Paul #NotSeanPaul

    Fichtelberg/München, 04. August 2025

    Wer beim Namen Jean Paul an Sonnenbrillen, Beats und „Temperature“ denkt, liegt etwa 200 Jahre daneben. Denn im Fichtelgebirge dreht sich 2025 nicht alles um den Dancehall-Musiker, sondern um den ebenso wortgewaltigen, in Wunsiedel geborenen Schriftsteller und Schöpfer zahlreicher Begriffe, die wir bis heute verwenden. Ob „Gänsefüßchen“, „Angsthase“ oder „Weltschmerz“ – Jean Paul hat der deutschen Sprache einige Schätze hinterlassen. Am 14. November jährt sich sein Todestag zum 200. Mal, was im Fichtelgebirge Anlass genug ist, sein literarisches Erbe mit einem vielfältigen Jubiläumsprogramm gebührend zu feiern.

    Von Wunsiedel in die Welt der Worte

    Mit seinem scharfen Witz, seiner satirischen Beobachtungsgabe und Gesellschaftskritik sowie seinem unverwechselbaren Stil prägte Jean Paul Generationen von Lesern. Er war nicht nur Freigeist und Denker, sondern auch ein begeisterter Wanderer. Denn während Sean Paul mit Clubhits durch die Welt tourt, wandelte Jean Paul mit einem Notizbuch und in Gedanken vertieft durch die Wälder des Fichtelgebirges. Die Liebe zur Natur und zu seiner Heimatlandschaft hinterließen deutliche Spuren in seinen Werken. Heute führt der Jean-Paul-Weg literarisch Interessierte auf 200 Kilometern von Bayreuth bis nach Joditz – vorbei an Orten, die Jean Paul besonders schätzte, wie die Luisenburg mit Europas größtem Felsenlabyrinth. Der als einer der schönsten literarischen Wanderwege Deutschlands geltende Pfad bietet nicht nur beeindruckende Aus-, sondern auch tiefsinnige Einblicke.  

    Literaturveranstaltungen statt Bass aus dem Lautsprecher

    So wie Sean Paul die Menge mit Refrains wie „Hot like fire, girl, I’m your temperature” anheizt, bringt Jean Paul Leser seit Jahrhunderten mit Sätzen wie „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“ zum Nachdenken. Zwei völlig verschiedene Welten, aber beide mit Taktgefühl: eine im Rhythmus, die andere in der Sprache. Noch bis Ende des Jahres feiert das Fichtelgebirge seinen Dichter mit Lesungen, literarischen Wanderungen und themenspezifischen Veranstaltungen wie Ausstellungen und Theaterabenden. Zahlreiche Exponate, Handschriften und persönliche Gegenstände bieten im Jean-Paul-Museum in Bayreuth einen tiefen Einblick in sein Leben und Schaffen. Auf diese Weise wird sein Werk für Literaturbegeisterte und Interessierte wieder zum lebendigen Teil der Kulturlandschaft. Und dabei ist sein Vermächtnis heute aktueller denn je: Er schrieb über Selbstironie, Lebenssinn und menschliche Abgründe – oft mit einem Augenzwinkern. Vielleicht hätte er sogar Gefallen an der Verwechslung mit dem jamaikanischen Popstar gefunden und wäre mit ihm im Fichtelgebirge aufgetreten.

    Weitere Informationen zum Jean-Paul-Jubiläum gibt es unter www.jeanpaulweg-oberfranken.de. Informationen sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

     
Medien-Informationen  
  • Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Zum 200. Todestag lädt die Heimat des Dichters zu literarischen Wanderungen, Lesungen und themenspezifischen Veranstaltungen

    Wortakrobatik statt Soundcheck – das Fichtelgebirge feiert Jean Paul #NotSeanPaul

    Fichtelberg/München, 04. August 2025

    Wer beim Namen Jean Paul an Sonnenbrillen, Beats und „Temperature“ denkt, liegt etwa 200 Jahre daneben. Denn im Fichtelgebirge dreht sich 2025 nicht alles um den Dancehall-Musiker, sondern um den ebenso wortgewaltigen, in Wunsiedel geborenen Schriftsteller und Schöpfer zahlreicher Begriffe, die wir bis heute verwenden. Ob „Gänsefüßchen“, „Angsthase“ oder „Weltschmerz“ – Jean Paul hat der deutschen Sprache einige Schätze hinterlassen. Am 14. November jährt sich sein Todestag zum 200. Mal, was im Fichtelgebirge Anlass genug ist, sein literarisches Erbe mit einem vielfältigen Jubiläumsprogramm gebührend zu feiern.

    Von Wunsiedel in die Welt der Worte

    Mit seinem scharfen Witz, seiner satirischen Beobachtungsgabe und Gesellschaftskritik sowie seinem unverwechselbaren Stil prägte Jean Paul Generationen von Lesern. Er war nicht nur Freigeist und Denker, sondern auch ein begeisterter Wanderer. Denn während Sean Paul mit Clubhits durch die Welt tourt, wandelte Jean Paul mit einem Notizbuch und in Gedanken vertieft durch die Wälder des Fichtelgebirges. Die Liebe zur Natur und zu seiner Heimatlandschaft hinterließen deutliche Spuren in seinen Werken. Heute führt der Jean-Paul-Weg literarisch Interessierte auf 200 Kilometern von Bayreuth bis nach Joditz – vorbei an Orten, die Jean Paul besonders schätzte, wie die Luisenburg mit Europas größtem Felsenlabyrinth. Der als einer der schönsten literarischen Wanderwege Deutschlands geltende Pfad bietet nicht nur beeindruckende Aus-, sondern auch tiefsinnige Einblicke.  

    Literaturveranstaltungen statt Bass aus dem Lautsprecher

    So wie Sean Paul die Menge mit Refrains wie „Hot like fire, girl, I’m your temperature” anheizt, bringt Jean Paul Leser seit Jahrhunderten mit Sätzen wie „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“ zum Nachdenken. Zwei völlig verschiedene Welten, aber beide mit Taktgefühl: eine im Rhythmus, die andere in der Sprache. Noch bis Ende des Jahres feiert das Fichtelgebirge seinen Dichter mit Lesungen, literarischen Wanderungen und themenspezifischen Veranstaltungen wie Ausstellungen und Theaterabenden. Zahlreiche Exponate, Handschriften und persönliche Gegenstände bieten im Jean-Paul-Museum in Bayreuth einen tiefen Einblick in sein Leben und Schaffen. Auf diese Weise wird sein Werk für Literaturbegeisterte und Interessierte wieder zum lebendigen Teil der Kulturlandschaft. Und dabei ist sein Vermächtnis heute aktueller denn je: Er schrieb über Selbstironie, Lebenssinn und menschliche Abgründe – oft mit einem Augenzwinkern. Vielleicht hätte er sogar Gefallen an der Verwechslung mit dem jamaikanischen Popstar gefunden und wäre mit ihm im Fichtelgebirge aufgetreten.

    Weitere Informationen zum Jean-Paul-Jubiläum gibt es unter www.jeanpaulweg-oberfranken.de. Informationen sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

     

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

Zum mediacenter