• Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Vom Chiemsee-Alpenland bis nach Island:

    Zehn alternative Tipps für Winteraktivitäten abseits des Massentourismus

    München, 20. Oktober 2020

    Entschleunigung, Ruhe und Natur pur. Keine Wartezeiten am Lift, kein Stau auf der Loipe: Kleinere Tourismusregionen bieten nicht nur mehr Bewegungsfreiheit und Platz, sondern auch abwechslungsreiche Angebote für Winterfans. So warten im Chiemsee-Alpenland gut präparierte Wege auf Wanderer, die ohne technische Hilfsmittel und abseits des Trubels aktive Stunden im Schnee erleben möchten. In Albstadt, im Fichtelgebirge, in Pfronten, in der Südpfalz oder im Blauen Land wählen Individualisten zwischen einem Winterwalzer auf den Traufkanten, Langlaufen bei Nacht, einer Schneeschuhtour mit Hüttenübernachtung oder einem winterlichen Spaziergang im Südpfälzer Urwald. Während sich Rothenburg ob der Tauber erstmalig in eine ganze Weihnachtsstadt verwandelt und Besucher in der Südsteiermark einen tiefen Blick ins Weinfass nehmen, wetteifert auf Island das bunte Spektakel der Nordlichter mit brodelnden Quellen und kristallklaren Gletscherseen.

    Chiemsee-Alpenland: Unterwegs auf leisen Sohlen und schnellen Kufen

    Bei Ausflügen durch die verschneiten Täler und auf die majestätischen Gipfel des Chiemsee-Alpenlandes lassen sich Urlauber abseits der bekannten Wintersportgebiete von der wohltuenden Ruhe verzaubern. Zahlreiche gut präparierte Winterwanderwege laden ein, die vielfältige Natur zu entdecken. An der Bergstation der Kampenwandseilbahn, in knapp 1.500 Metern Höhe, startet der spektakuläre „Panoramaweg“. Von hoch oben blicken Aktivurlauber bei klarer Sicht sogar zu den Hohen Tauern mit dem Großglockner und dem Großvenediger. Der Blick schweift weiter auf den Wilden Kaiser, die Loferer Steinberge sowie die Berchtesgadener Alpen und nach Norden auf das Priental und den Chiemsee. Auch vom leichten Winterrundwanderweg „Weiße Wanne“, der größtenteils in sonniger Lage auf der Kampenwand verläuft, genießen Besucher einen herrlichen Blick in die verschneiten Zentralalpen. Etwas mehr Kondition verlangt die knapp acht Kilometer lange Tour zur Priener Hütte am Geigelstein. Das Beste daran: Wer nach Ankunft müde Beine hat, leiht sich auf der Hütte einen Schlitten und saust damit ins Tal hinab. Auch vom Brünnsteinhaus im Inntal führt die längste Naturrodelbahn Deutschlands rasant zurück ins Tal.

    Albstadt: Wandern auf der weißen Alb

    Hier erhebt sich bis auf 1.000 Meter die 200 Kilometer lange Felskante des Albtraufs, die das raue Hochplateau vom sanften Albvorland trennt. Wo im Sommer bunte Blumenwiesen und Wachholderheiden die Kulisse schmücken, führen ab einer Schneehöhe von 25 Zentimetern gesondert gekennzeichnete Wanderwege über die Hochplateaus. Auf den beiden vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premium-Winterwanderwegen „Wintermärchen“ und „Schneewalzer“ geht es gemütlich über die weißbedeckte Heidelandschaft, vorbei an schneebeladenen Tannen und entlang der beeindruckenden Traufkante. Von dort genießen Wanderer die winterlichen Postkarten-Ausblicke auf die imposante Burg Hohenzollern oder das Alpenvorland.

    Pfronten im Allgäu: Gipfellichter und Kässpatz‘n im Schnee

    Einen kulinarischen Hochgenuss abseits ausgetretener Pfade verspricht die Schneeschuhtour Kässpatz’n im Schnee, die unter Leitung eines erfahrenen Bergführers auf die erste vegetarische Hütte in den Alpen führt. Auf der Hündeleskopfhütte bekocht Wirtin Silvia Gourmetwanderer auf dem Berg mit frischen, vegetarischen Köstlichkeiten aus der Allgäuer Heimatküche. Das faszinierende Farbenspiel der Natur beim Sonnenuntergang am Gipfel und eine wohlige Allgäuer Hüttenübernachtung in der Ostlerhütte erwartet fleißige Wanderer auf der ebenfalls organisierten und etwas anspruchsvolleren, „Gipfellicht“-Runde Tour. Für fortgeschrittene Schneeschuhgeher und Tourenskigänger, die die winterliche Landschaft allein entdecken wollen, bietet Pfronten Tourismus eine zweitägige Ausbildung in Lawinenkunde an. Alle Touren und Kurse finden in kleinen Gruppen mit maximal acht Teilnehmern statt.

    Naturpark Fichtelgebirge: 255 Kilometer Langlaufspaß

    Das Fichtelgebirge gilt als eine der schneesichersten Regionen Deutschlands und bietet zahlreiche und vielseitige Outdoor-Aktivitäten in der kalten Jahreszeit – darunter Langlauf. Auf den 255 Kilometern DSV-klassifizierten Loipen im Nordic Parc entdecken Langläufer die winterliche Mittelgebirgslandschaft im klassischen Stil oder in der Skating-Technik. Das Angebot reicht von bestens präparierten, einfachen Wander- über leichte Fitness- bis hin zu anspruchsvollen Sportloipen. Zusätzlich sorgen mehrere Nachtloipen sowie eine beschneite Skirollerbahn und ein Biathlonstadion für ein besonderes Wintersporterlebnis.

    Zwischen Staffelsee und Ammertal: Mit der Königscard das Blaue Land erleben

    Mit der KÖNIGSCARD erhalten Urlauber im Allgäu, in Tirol und Oberbayern attraktive Extras wie Bergbahnfahrten, Skipässe, Bäderaufenthalte und Museumsbesuche sowie viele weitere Freizeitaktivitäten gratis dazu, wenn sie bei einem der rund 500 KÖNIGSCARD-Gastgeber buchen. Wer seinen Winterurlaub fern vom Alltagsstress und der Hektik verbringen möchte, ist in der Tourismusregion Das Blaue Land rund um Murnau bestens aufgehoben. Hier erwarten die Besucher alpine Moore, schroffe Berge und altbayerisch geprägte Dörfer. Sportbegeisterte erkunden das winterliche Blaue Land zum Beispiel auf Langlaufskiern – mit der KÖNIGSCARD ist der einmalige kostenfreie Verleih der Ausrüstung pro Aufenthalt inklusive. Eine etwas andere Art, einen kalten Wintertag zu verbringen, ist zum Beispiel ein ebenfalls mit der Gästekarte kostenloser Kaffeeröstkurs in der Kaffeerösterei in Murnau, ein Streifzug als Hobbykonfisseur durch die Schokoladenmanufaktur Krönner oder inspirative Erlebnisse auf dem Areal des Buchheim Museum der Phantasie an den Ufern des Starnberger Sees.

    ZweiTälerLand: Nachhaltiger Pistenspaß

    Klein und übersichtlich ist das auf 1.241 Metern Höhe gelegene Skigebiet auf dem Kandel – ideal für Genießer und junge Familien mit kleineren Kindern, die fern von Touristenmassen Erholung suchen und Wert auf Nachhaltigkeit legen. Hier gibt es nur reinen Naturschnee und der Strom für die Lift- und Flutlichtanlagen wird aus Wasserkraft gewonnen. Der Skilift im Natur- und Landschaftsgebiet Rohrhardsberg ist mit seinen 750 Metern Schlepplänge einer der größten Skilifte im Mittleren Schwarzwald. Der auf beiden Seiten durch Wald geschützte Hang bietet einen herrlichen Ausblick auf die Berge des größten Mittelgebirges in Deutschland. Langläufer haben ab der Bergstation Zugang zum gut ausgebauten Loipennetz. Sollte die Schneelage mal nicht mitspielen, so geht es für Urlauber auch in Wanderschuhen durch die einmalige Schwarzwald-Landschaft im ZweiTälerLand.

    Südpfalz im Winter – unterwegs im „Pfälzer Urwald“

    Der sogenannte „Pfälzer Urwald“ ist eine der wenigen international geschützten und noch ökologisch intakten Auenlandschaften. Bei einer Rundwanderung auf dem rund zwölf Kilometer langen und auch im Winter begehbaren Premiumweg Treidlerweg geht es für Wanderer durch den winterlichen Auenwald vorbei an Gräser- und Schilfflächen. Auf den Spuren der Treidler entlang des Rheins passieren die Naturliebhaber Weiden, Pappeln, Eschen und Ulmen und genießen die winterliche Ruhe dieser beinahe mystisch anmutenden Landschaft.

    Rothenburg ob der Tauber: Weihnachtsstadt statt Weihnachtsmarkt

    Alle Jahre wieder verwandelt sich das mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber in ein Wintermärchen... und doch ist dieses Jahr ganz besonders. Denn in der seit über 500 Jahren gelebten Tradition wird in dieser Adventszeit ein neues Kapitel geschrieben: Um den neuen Hygienevorschriften genüge zu tragen, gibt es 2020 statt eines Weihnachtsmarktes eine ganze Weihnachtsstadt. So wird das Gebiet des „Reiterlesmarktes“ deutlich über die bisherigen verwinkelten Gassen und Plätze um das Rathaus und seine Gewölbe hinaus erweitert, um genügend Platz und Freiraum für die vielen Besucher zu schaffen. Für kulinarischen Hochgenuss sorgen vom 23. November 2020 bis 6. Januar 2021 altdeutsches Weihnachtsgebäck, heiße Cocktailkreationen sowie die weit über die Grenzen der historischen Stadt hinaus bekannten „Schneebälle“ und der puristische weiße Glühwein. Kleine und große Kostbarkeiten des Kunsthandwerkes runden das festliche Angebot ab.

    Südsteiermark: Wein im Winter

    Von Januar bis Ende Februar ist es in der Südsteiermark wieder soweit, wenn es heißt: Öffnet die Fässer! Dann finden endlich wieder die beliebten Fassprobenverkostungen in Österreichs größtem Weinbaugebiet statt. Bei freiem Eintritt haben Weinliebhaber an bestimmten Tagen die Möglichkeit, Weinbauer in ihren Weinkellern zu besuchen und die neuesten Weine direkt aus den Fässern zu verkosten. Die Fassprobenverkostungen unterscheiden sich von Weingut zu Weingut, sodass oftmals neben Wein auch regionstypische Delikatessen und Musik geboten werden – eine ideale Gelegenheit für Gäste, die Region auf authentische Weise kennenzulernen. Alternativ können in den Wintermonaten gegen Voranmeldung auch private Weinverkostungen direkt bei den Weinbaubetrieben gebucht werden – wie auch bei den Fassprobenverkostungen dieses Mal unter bestimmten Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen. 

    Alltagsstress ade, Nordlichter hallo: Ferienhausurlaub in Island

    Wer schon immer das Spektakel einer Nordlichterbeobachtung in Island erleben wollte, für den ist der Winter die richtige Reisezeit. Vom eigenen Hot Pot auf der Terrasse des einsam gelegenen Ferienhauses aus, beobachten Gäste abseits der Stadtlichter mit etwas Glück diese himmlische Leuchterscheinung in klaren Nächten. Die Expertinnen des Island-Reiseveranstalters Katla Travel kennen die abgeschiedensten Unterkünfte auf der Insel aus Feuer und Eis und empfehlen für eine bestmögliche Flexibilität bei der Zeiteinteilung und Reiseroute die Buchung eines Mietwagens. Auf diese Weise erkunden die Island-Besucher die Naturerlebnisse wie feuerspuckende Vulkane, tosende Wasserfälle und kristallklare Gletscherseen in ihrem eigenen Tempo.



Zehn alternative Tipps für Winteraktivitäten abseits des Massentourismus • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.
Medien-Informationen  
  • Ferienregion Fichtelgebirge • Medien-Informationen

    Vom Chiemsee-Alpenland bis nach Island:

    Zehn alternative Tipps für Winteraktivitäten abseits des Massentourismus

    München, 20. Oktober 2020

    Entschleunigung, Ruhe und Natur pur. Keine Wartezeiten am Lift, kein Stau auf der Loipe: Kleinere Tourismusregionen bieten nicht nur mehr Bewegungsfreiheit und Platz, sondern auch abwechslungsreiche Angebote für Winterfans. So warten im Chiemsee-Alpenland gut präparierte Wege auf Wanderer, die ohne technische Hilfsmittel und abseits des Trubels aktive Stunden im Schnee erleben möchten. In Albstadt, im Fichtelgebirge, in Pfronten, in der Südpfalz oder im Blauen Land wählen Individualisten zwischen einem Winterwalzer auf den Traufkanten, Langlaufen bei Nacht, einer Schneeschuhtour mit Hüttenübernachtung oder einem winterlichen Spaziergang im Südpfälzer Urwald. Während sich Rothenburg ob der Tauber erstmalig in eine ganze Weihnachtsstadt verwandelt und Besucher in der Südsteiermark einen tiefen Blick ins Weinfass nehmen, wetteifert auf Island das bunte Spektakel der Nordlichter mit brodelnden Quellen und kristallklaren Gletscherseen.

    Chiemsee-Alpenland: Unterwegs auf leisen Sohlen und schnellen Kufen

    Bei Ausflügen durch die verschneiten Täler und auf die majestätischen Gipfel des Chiemsee-Alpenlandes lassen sich Urlauber abseits der bekannten Wintersportgebiete von der wohltuenden Ruhe verzaubern. Zahlreiche gut präparierte Winterwanderwege laden ein, die vielfältige Natur zu entdecken. An der Bergstation der Kampenwandseilbahn, in knapp 1.500 Metern Höhe, startet der spektakuläre „Panoramaweg“. Von hoch oben blicken Aktivurlauber bei klarer Sicht sogar zu den Hohen Tauern mit dem Großglockner und dem Großvenediger. Der Blick schweift weiter auf den Wilden Kaiser, die Loferer Steinberge sowie die Berchtesgadener Alpen und nach Norden auf das Priental und den Chiemsee. Auch vom leichten Winterrundwanderweg „Weiße Wanne“, der größtenteils in sonniger Lage auf der Kampenwand verläuft, genießen Besucher einen herrlichen Blick in die verschneiten Zentralalpen. Etwas mehr Kondition verlangt die knapp acht Kilometer lange Tour zur Priener Hütte am Geigelstein. Das Beste daran: Wer nach Ankunft müde Beine hat, leiht sich auf der Hütte einen Schlitten und saust damit ins Tal hinab. Auch vom Brünnsteinhaus im Inntal führt die längste Naturrodelbahn Deutschlands rasant zurück ins Tal.

    Albstadt: Wandern auf der weißen Alb

    Hier erhebt sich bis auf 1.000 Meter die 200 Kilometer lange Felskante des Albtraufs, die das raue Hochplateau vom sanften Albvorland trennt. Wo im Sommer bunte Blumenwiesen und Wachholderheiden die Kulisse schmücken, führen ab einer Schneehöhe von 25 Zentimetern gesondert gekennzeichnete Wanderwege über die Hochplateaus. Auf den beiden vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premium-Winterwanderwegen „Wintermärchen“ und „Schneewalzer“ geht es gemütlich über die weißbedeckte Heidelandschaft, vorbei an schneebeladenen Tannen und entlang der beeindruckenden Traufkante. Von dort genießen Wanderer die winterlichen Postkarten-Ausblicke auf die imposante Burg Hohenzollern oder das Alpenvorland.

    Pfronten im Allgäu: Gipfellichter und Kässpatz‘n im Schnee

    Einen kulinarischen Hochgenuss abseits ausgetretener Pfade verspricht die Schneeschuhtour Kässpatz’n im Schnee, die unter Leitung eines erfahrenen Bergführers auf die erste vegetarische Hütte in den Alpen führt. Auf der Hündeleskopfhütte bekocht Wirtin Silvia Gourmetwanderer auf dem Berg mit frischen, vegetarischen Köstlichkeiten aus der Allgäuer Heimatküche. Das faszinierende Farbenspiel der Natur beim Sonnenuntergang am Gipfel und eine wohlige Allgäuer Hüttenübernachtung in der Ostlerhütte erwartet fleißige Wanderer auf der ebenfalls organisierten und etwas anspruchsvolleren, „Gipfellicht“-Runde Tour. Für fortgeschrittene Schneeschuhgeher und Tourenskigänger, die die winterliche Landschaft allein entdecken wollen, bietet Pfronten Tourismus eine zweitägige Ausbildung in Lawinenkunde an. Alle Touren und Kurse finden in kleinen Gruppen mit maximal acht Teilnehmern statt.

    Naturpark Fichtelgebirge: 255 Kilometer Langlaufspaß

    Das Fichtelgebirge gilt als eine der schneesichersten Regionen Deutschlands und bietet zahlreiche und vielseitige Outdoor-Aktivitäten in der kalten Jahreszeit – darunter Langlauf. Auf den 255 Kilometern DSV-klassifizierten Loipen im Nordic Parc entdecken Langläufer die winterliche Mittelgebirgslandschaft im klassischen Stil oder in der Skating-Technik. Das Angebot reicht von bestens präparierten, einfachen Wander- über leichte Fitness- bis hin zu anspruchsvollen Sportloipen. Zusätzlich sorgen mehrere Nachtloipen sowie eine beschneite Skirollerbahn und ein Biathlonstadion für ein besonderes Wintersporterlebnis.

    Zwischen Staffelsee und Ammertal: Mit der Königscard das Blaue Land erleben

    Mit der KÖNIGSCARD erhalten Urlauber im Allgäu, in Tirol und Oberbayern attraktive Extras wie Bergbahnfahrten, Skipässe, Bäderaufenthalte und Museumsbesuche sowie viele weitere Freizeitaktivitäten gratis dazu, wenn sie bei einem der rund 500 KÖNIGSCARD-Gastgeber buchen. Wer seinen Winterurlaub fern vom Alltagsstress und der Hektik verbringen möchte, ist in der Tourismusregion Das Blaue Land rund um Murnau bestens aufgehoben. Hier erwarten die Besucher alpine Moore, schroffe Berge und altbayerisch geprägte Dörfer. Sportbegeisterte erkunden das winterliche Blaue Land zum Beispiel auf Langlaufskiern – mit der KÖNIGSCARD ist der einmalige kostenfreie Verleih der Ausrüstung pro Aufenthalt inklusive. Eine etwas andere Art, einen kalten Wintertag zu verbringen, ist zum Beispiel ein ebenfalls mit der Gästekarte kostenloser Kaffeeröstkurs in der Kaffeerösterei in Murnau, ein Streifzug als Hobbykonfisseur durch die Schokoladenmanufaktur Krönner oder inspirative Erlebnisse auf dem Areal des Buchheim Museum der Phantasie an den Ufern des Starnberger Sees.

    ZweiTälerLand: Nachhaltiger Pistenspaß

    Klein und übersichtlich ist das auf 1.241 Metern Höhe gelegene Skigebiet auf dem Kandel – ideal für Genießer und junge Familien mit kleineren Kindern, die fern von Touristenmassen Erholung suchen und Wert auf Nachhaltigkeit legen. Hier gibt es nur reinen Naturschnee und der Strom für die Lift- und Flutlichtanlagen wird aus Wasserkraft gewonnen. Der Skilift im Natur- und Landschaftsgebiet Rohrhardsberg ist mit seinen 750 Metern Schlepplänge einer der größten Skilifte im Mittleren Schwarzwald. Der auf beiden Seiten durch Wald geschützte Hang bietet einen herrlichen Ausblick auf die Berge des größten Mittelgebirges in Deutschland. Langläufer haben ab der Bergstation Zugang zum gut ausgebauten Loipennetz. Sollte die Schneelage mal nicht mitspielen, so geht es für Urlauber auch in Wanderschuhen durch die einmalige Schwarzwald-Landschaft im ZweiTälerLand.

    Südpfalz im Winter – unterwegs im „Pfälzer Urwald“

    Der sogenannte „Pfälzer Urwald“ ist eine der wenigen international geschützten und noch ökologisch intakten Auenlandschaften. Bei einer Rundwanderung auf dem rund zwölf Kilometer langen und auch im Winter begehbaren Premiumweg Treidlerweg geht es für Wanderer durch den winterlichen Auenwald vorbei an Gräser- und Schilfflächen. Auf den Spuren der Treidler entlang des Rheins passieren die Naturliebhaber Weiden, Pappeln, Eschen und Ulmen und genießen die winterliche Ruhe dieser beinahe mystisch anmutenden Landschaft.

    Rothenburg ob der Tauber: Weihnachtsstadt statt Weihnachtsmarkt

    Alle Jahre wieder verwandelt sich das mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber in ein Wintermärchen... und doch ist dieses Jahr ganz besonders. Denn in der seit über 500 Jahren gelebten Tradition wird in dieser Adventszeit ein neues Kapitel geschrieben: Um den neuen Hygienevorschriften genüge zu tragen, gibt es 2020 statt eines Weihnachtsmarktes eine ganze Weihnachtsstadt. So wird das Gebiet des „Reiterlesmarktes“ deutlich über die bisherigen verwinkelten Gassen und Plätze um das Rathaus und seine Gewölbe hinaus erweitert, um genügend Platz und Freiraum für die vielen Besucher zu schaffen. Für kulinarischen Hochgenuss sorgen vom 23. November 2020 bis 6. Januar 2021 altdeutsches Weihnachtsgebäck, heiße Cocktailkreationen sowie die weit über die Grenzen der historischen Stadt hinaus bekannten „Schneebälle“ und der puristische weiße Glühwein. Kleine und große Kostbarkeiten des Kunsthandwerkes runden das festliche Angebot ab.

    Südsteiermark: Wein im Winter

    Von Januar bis Ende Februar ist es in der Südsteiermark wieder soweit, wenn es heißt: Öffnet die Fässer! Dann finden endlich wieder die beliebten Fassprobenverkostungen in Österreichs größtem Weinbaugebiet statt. Bei freiem Eintritt haben Weinliebhaber an bestimmten Tagen die Möglichkeit, Weinbauer in ihren Weinkellern zu besuchen und die neuesten Weine direkt aus den Fässern zu verkosten. Die Fassprobenverkostungen unterscheiden sich von Weingut zu Weingut, sodass oftmals neben Wein auch regionstypische Delikatessen und Musik geboten werden – eine ideale Gelegenheit für Gäste, die Region auf authentische Weise kennenzulernen. Alternativ können in den Wintermonaten gegen Voranmeldung auch private Weinverkostungen direkt bei den Weinbaubetrieben gebucht werden – wie auch bei den Fassprobenverkostungen dieses Mal unter bestimmten Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen. 

    Alltagsstress ade, Nordlichter hallo: Ferienhausurlaub in Island

    Wer schon immer das Spektakel einer Nordlichterbeobachtung in Island erleben wollte, für den ist der Winter die richtige Reisezeit. Vom eigenen Hot Pot auf der Terrasse des einsam gelegenen Ferienhauses aus, beobachten Gäste abseits der Stadtlichter mit etwas Glück diese himmlische Leuchterscheinung in klaren Nächten. Die Expertinnen des Island-Reiseveranstalters Katla Travel kennen die abgeschiedensten Unterkünfte auf der Insel aus Feuer und Eis und empfehlen für eine bestmögliche Flexibilität bei der Zeiteinteilung und Reiseroute die Buchung eines Mietwagens. Auf diese Weise erkunden die Island-Besucher die Naturerlebnisse wie feuerspuckende Vulkane, tosende Wasserfälle und kristallklare Gletscherseen in ihrem eigenen Tempo.



Zehn alternative Tipps für Winteraktivitäten abseits des Massentourismus • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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