Thema: Landurlaub
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    Festungen, Burganlagen, Schlösser und Ruinen: sechs Ausflugsziele in der Nähe

    Zeitreise in die Vergangenheit

    MĂĽnchen, 06. Juni 2024
    Burgen und Schlösser faszinieren seit Jahrhunderten mit ihrer imposanten Architektur und ihrer bewegten Geschichte. Als Zeugen vergangener Epochen ziehen sie Besucher aus aller Welt in ihren Bann. Sie sind meist nicht nur tolle Aussichtspunkte, sondern bieten zudem einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Kultur vergangener Zeiten. Vom Schloss der Träume über die Filmkulisse bis hin zur eindrucksvollen Festung: Diese sechs Reiseziele punkten mit besonderen Exemplaren.

    Fichtelgebirge: Sechs Burgen aus sechs verschiedenen Jahrhunderten auf einem Weg

    Das nordbayerische Fichtelgebirge bietet Wanderglück pur auf 40 verschiedenen, beschilderten Routen, die sich hervorragend mit kulinarischen fränkischen Genüssen und eindrucksvollen Landschaften kombinieren lassen. Als einer der schönsten Wanderwege im Norden Bayerns gilt der Thiesenring. Dieser abwechslungsreiche und informative Rundwanderweg führt zu den malerischsten Plätzen rund um Bad Berneck im westlichen Fichtelgebirge. Da es sich um einen variablen Weg handelt, lässt er sich vielfach erweitern. Auf der Strecke genießen Wanderer beeindruckende Aussichtspunkte, sehen historische Stätten wie Burgen, Bergwerke und alte Handelsstraßen und erleben die Naturschönheiten des Fichtelgebirges mit dem fortwährenden Wechsel zwischen Wald und Lichtung sowie Berg und Tal. Bad Berneck ist übrigens der einzige Standort Deutschlands, von dem aus sechs verschiedene Burganlagen und -rudimente aus sechs verschiedenen Jahrhunderten zu bewundern sind.

    Pfronten: Zwillingsruinen und König Ludwigs letztes geplantes Traumschloss

    Von der auf 1.277 Meter gelegenen Burgruine Falkenstein, Deutschlands höchstgelegener Burganlage, erwartet Besucher ein spektakulärer 360-Grad-Panoramaausblick auf das Allgäuer Alpenvorland und die Gipfel von Aggenstein, Alpspitz und Co. Selbst Ludwig II. kam bei dem Anblick einst ins Träumen und plante hier auf den Mauern einer hochmittelalterlichen Burganlage sein letztes Schloss – ein kleiner Ausstellungsraum informiert über das gescheiterte Vorhaben. Urlauber bewundern die heutige Burgruine auf der Königstraum - Rundwanderung um den Falkenstein" oder begeben sich auf eine E-Bike-Tour auf König Ludwigs Spuren. Die Burgruine Falkenstein sehen Besucher nicht nur von Pfronten oder vom Hausberg Breitenberg aus, sondern auch von den markanten Zwillingsruinen Hohenfreyberg und Eisenberg, die auf dem Rücken einer bewaldeten Anhöhe in der Nähe thronen. Auf der Halbtageswanderung Drachenblick kommen Wanderer an den Ruinen aus dem 15. Jahrhundert vorbei. Alternativ führt die rund einstündige Kleine Burgenrunde zu den imposantesten Burgelementen.

    Albstadt: Wandernd unterwegs mit Blick auf Hollywood-Kulisse

    Sie ist der Hingucker der Zollernalb und ein echter Magnet für Urlauber: die Burg Hohenzollern. Wohl gebettet auf dem kegelförmigen Zollerberg auf rund 850 Metern Höhe lockt sie nicht nur zum Besuch, sondern auch mit einem prachtvollen Anblick von den Höhenwanderwegen der Outdoor-Destination Albstadt. Auf insgesamt elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, können aktive Gäste die abwechslungsreiche Natur mit schroffen Felsformationen, ihren typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern entdecken – oder eben einen Panoramablick auf die Burg Hohenzollern genießen. Diese war übrigens im Jahr 2015 Drehort des Hollywood-Thrillers „A Cure for Wellness“.

    Nördlicher Schwarzwald: Auf keltischen Spuren in der Burg Hohennagold

    Die Burg Hohennagold wurde bereits im 11. Jahrhundert als Herrschaftssitz der Nagolder Gaugrafen errichtet und im Laufe der folgenden Jahrhunderte immer wieder ausgebaut. Gegen Ende des 30-jährigen Krieges (1645) wurde die Hohennagold durch kurbayrische Truppen zerstört – jedoch in den letzten Jahren aufwendig saniert. Besonders eindrucksvoll ist der Kern der dreieckigen Anlage mit der zweieinhalb Meter dicken Schildmauer, dem Flankierungsturm und dem Bergfried. Die frei zugängliche Burgruine ist über verschiedene Wanderwege, zum Beispiel dem Naturpfad Schlossberg oder dem 7-Berge-Weg erreichbar. Von oben werden Ausflügler mit einem weiten Ausblick ins Heckengäu, den Schwarzwald und mit etwas Glück sogar bis auf die Schwäbische Alb belohnt. Mehrmals im Jahr finden Veranstaltungen auf der Burgruine statt, während ein kleiner Kiosk im Sommer an den Wochenenden und Feiertagen für kalte Getränke, Eis und Snacks sorgt.

    Luxemburg: Majestätische Burgen und Tal der Sieben Schlösser

    Über 70 Burgen und Schlösser finden sich verteilt in dem kleinen Land zwischen Eifel und Ardennen. Eine der schönsten Burgen Luxemburgs und laut CNN auch der Welt ist das Schloss Vianden, das zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert erbaut wurde. Die eindrucksvolle Festung gilt als symbolische Wiege der Dynastie Oranien-Nassau und ist ein wahrer Besuchermagnet. Imposant ist auch die majestätisch über dem Tal der Sauer thronende Burg Bourscheid, die aufgrund ihrer schieren Größe und der charakteristischen Rundtürme beeindruckt. Wie aus dem Märchen präsentiert sich dagegen die Burgruine in Beaufort, die, flankiert von dem Renaissanceschloss, malerisch an einem von Wald umsäumten Weiher liegt. Im Westen des Landes eröffnet sich abseits der begehrten Touristenstraßen das romantische Tal der Sieben Schlösser: Tief in einen Dornröschenschlaf versunken, erinnern die eher unauffälligen Burgruinen und Schlösser von Mersch, Schoenfels, Hollenfels, Ansembourg, Simmern und Koerich an verzauberte Orte aus fantastischen Fabeln. Urlauber können die Burgen und Schlösser Luxemburgs sowohl zu Fuß, als auch mit dem Rad oder während eines Ausflugs durch die ländlich geprägten Landschaften des Herzogtums entdecken.

    Saale: Mit dem Hausboot zu den stolzesten Schlössern Sachsen-Anhalts

    Mächtig und erhaben präsentiert sich das rund vier Jahrhunderte alte Bernburger Renaissanceschloss, das auf einem hohen Sandsteinfelsen am östlichen Ufer liegt. Vollständig erhalten war es einst das Residenz- und Wohnschloss der Fürsten und späteren Herzöge von Anhalt-Bernburg. Gleich unterhalb des Schlosses, das den Ruf hat, das Schönste und Stolzeste der ganzen Region zu sein, können seit diesem Jahr Hobbykapitäne an Bord von Hausbooten des Anbieters Locaboat Holidays gehen, der hier einen neuen Heimathafen gefunden hat. Führerscheinfrei und mit maximal zehn Kilometern in der Stunde geht es gemütlich tuckernd über den Fluss, der von Calbe bis Merseburg auf einer Strecke von fast 100 Kilometern mit Hausbooten befahrbar ist und von zahlreichen Burgen und Schlössern, sehenswerten Städte oder Naturunikaten wie der Gimritzer Porphyrsteinlandschaft flankiert wird.

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    Festungen, Burganlagen, Schlösser und Ruinen: sechs Ausflugsziele in der Nähe

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    Burgen und Schlösser faszinieren seit Jahrhunderten mit ihrer imposanten Architektur und ihrer bewegten Geschichte. Als Zeugen vergangener Epochen ziehen sie Besucher aus aller Welt in ihren Bann. Sie sind meist nicht nur tolle Aussichtspunkte, sondern bieten zudem einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Kultur vergangener Zeiten. Vom Schloss der Träume über die Filmkulisse bis hin zur eindrucksvollen Festung: Diese sechs Reiseziele punkten mit besonderen Exemplaren.

    Fichtelgebirge: Sechs Burgen aus sechs verschiedenen Jahrhunderten auf einem Weg

    Das nordbayerische Fichtelgebirge bietet Wanderglück pur auf 40 verschiedenen, beschilderten Routen, die sich hervorragend mit kulinarischen fränkischen Genüssen und eindrucksvollen Landschaften kombinieren lassen. Als einer der schönsten Wanderwege im Norden Bayerns gilt der Thiesenring. Dieser abwechslungsreiche und informative Rundwanderweg führt zu den malerischsten Plätzen rund um Bad Berneck im westlichen Fichtelgebirge. Da es sich um einen variablen Weg handelt, lässt er sich vielfach erweitern. Auf der Strecke genießen Wanderer beeindruckende Aussichtspunkte, sehen historische Stätten wie Burgen, Bergwerke und alte Handelsstraßen und erleben die Naturschönheiten des Fichtelgebirges mit dem fortwährenden Wechsel zwischen Wald und Lichtung sowie Berg und Tal. Bad Berneck ist übrigens der einzige Standort Deutschlands, von dem aus sechs verschiedene Burganlagen und -rudimente aus sechs verschiedenen Jahrhunderten zu bewundern sind.

    Pfronten: Zwillingsruinen und König Ludwigs letztes geplantes Traumschloss

    Von der auf 1.277 Meter gelegenen Burgruine Falkenstein, Deutschlands höchstgelegener Burganlage, erwartet Besucher ein spektakulärer 360-Grad-Panoramaausblick auf das Allgäuer Alpenvorland und die Gipfel von Aggenstein, Alpspitz und Co. Selbst Ludwig II. kam bei dem Anblick einst ins Träumen und plante hier auf den Mauern einer hochmittelalterlichen Burganlage sein letztes Schloss – ein kleiner Ausstellungsraum informiert über das gescheiterte Vorhaben. Urlauber bewundern die heutige Burgruine auf der Königstraum - Rundwanderung um den Falkenstein" oder begeben sich auf eine E-Bike-Tour auf König Ludwigs Spuren. Die Burgruine Falkenstein sehen Besucher nicht nur von Pfronten oder vom Hausberg Breitenberg aus, sondern auch von den markanten Zwillingsruinen Hohenfreyberg und Eisenberg, die auf dem Rücken einer bewaldeten Anhöhe in der Nähe thronen. Auf der Halbtageswanderung Drachenblick kommen Wanderer an den Ruinen aus dem 15. Jahrhundert vorbei. Alternativ führt die rund einstündige Kleine Burgenrunde zu den imposantesten Burgelementen.

    Albstadt: Wandernd unterwegs mit Blick auf Hollywood-Kulisse

    Sie ist der Hingucker der Zollernalb und ein echter Magnet für Urlauber: die Burg Hohenzollern. Wohl gebettet auf dem kegelförmigen Zollerberg auf rund 850 Metern Höhe lockt sie nicht nur zum Besuch, sondern auch mit einem prachtvollen Anblick von den Höhenwanderwegen der Outdoor-Destination Albstadt. Auf insgesamt elf vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichneten Premiumwegen, den sogenannten Traufgängen, können aktive Gäste die abwechslungsreiche Natur mit schroffen Felsformationen, ihren typischen Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Buchenwäldern entdecken – oder eben einen Panoramablick auf die Burg Hohenzollern genießen. Diese war übrigens im Jahr 2015 Drehort des Hollywood-Thrillers „A Cure for Wellness“.

    Nördlicher Schwarzwald: Auf keltischen Spuren in der Burg Hohennagold

    Die Burg Hohennagold wurde bereits im 11. Jahrhundert als Herrschaftssitz der Nagolder Gaugrafen errichtet und im Laufe der folgenden Jahrhunderte immer wieder ausgebaut. Gegen Ende des 30-jährigen Krieges (1645) wurde die Hohennagold durch kurbayrische Truppen zerstört – jedoch in den letzten Jahren aufwendig saniert. Besonders eindrucksvoll ist der Kern der dreieckigen Anlage mit der zweieinhalb Meter dicken Schildmauer, dem Flankierungsturm und dem Bergfried. Die frei zugängliche Burgruine ist über verschiedene Wanderwege, zum Beispiel dem Naturpfad Schlossberg oder dem 7-Berge-Weg erreichbar. Von oben werden Ausflügler mit einem weiten Ausblick ins Heckengäu, den Schwarzwald und mit etwas Glück sogar bis auf die Schwäbische Alb belohnt. Mehrmals im Jahr finden Veranstaltungen auf der Burgruine statt, während ein kleiner Kiosk im Sommer an den Wochenenden und Feiertagen für kalte Getränke, Eis und Snacks sorgt.

    Luxemburg: Majestätische Burgen und Tal der Sieben Schlösser

    Über 70 Burgen und Schlösser finden sich verteilt in dem kleinen Land zwischen Eifel und Ardennen. Eine der schönsten Burgen Luxemburgs und laut CNN auch der Welt ist das Schloss Vianden, das zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert erbaut wurde. Die eindrucksvolle Festung gilt als symbolische Wiege der Dynastie Oranien-Nassau und ist ein wahrer Besuchermagnet. Imposant ist auch die majestätisch über dem Tal der Sauer thronende Burg Bourscheid, die aufgrund ihrer schieren Größe und der charakteristischen Rundtürme beeindruckt. Wie aus dem Märchen präsentiert sich dagegen die Burgruine in Beaufort, die, flankiert von dem Renaissanceschloss, malerisch an einem von Wald umsäumten Weiher liegt. Im Westen des Landes eröffnet sich abseits der begehrten Touristenstraßen das romantische Tal der Sieben Schlösser: Tief in einen Dornröschenschlaf versunken, erinnern die eher unauffälligen Burgruinen und Schlösser von Mersch, Schoenfels, Hollenfels, Ansembourg, Simmern und Koerich an verzauberte Orte aus fantastischen Fabeln. Urlauber können die Burgen und Schlösser Luxemburgs sowohl zu Fuß, als auch mit dem Rad oder während eines Ausflugs durch die ländlich geprägten Landschaften des Herzogtums entdecken.

    Saale: Mit dem Hausboot zu den stolzesten Schlössern Sachsen-Anhalts

    Mächtig und erhaben präsentiert sich das rund vier Jahrhunderte alte Bernburger Renaissanceschloss, das auf einem hohen Sandsteinfelsen am östlichen Ufer liegt. Vollständig erhalten war es einst das Residenz- und Wohnschloss der Fürsten und späteren Herzöge von Anhalt-Bernburg. Gleich unterhalb des Schlosses, das den Ruf hat, das Schönste und Stolzeste der ganzen Region zu sein, können seit diesem Jahr Hobbykapitäne an Bord von Hausbooten des Anbieters Locaboat Holidays gehen, der hier einen neuen Heimathafen gefunden hat. Führerscheinfrei und mit maximal zehn Kilometern in der Stunde geht es gemütlich tuckernd über den Fluss, der von Calbe bis Merseburg auf einer Strecke von fast 100 Kilometern mit Hausbooten befahrbar ist und von zahlreichen Burgen und Schlössern, sehenswerten Städte oder Naturunikaten wie der Gimritzer Porphyrsteinlandschaft flankiert wird.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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