• Nördlicher Schwarzwald • Medien-Informationen

    Von der Schafschur bis zum Pullover

    Zum "Schäferstündchen" in den Nordschwarzwald

    Calw/München, 08. April 2014
    On Tour mit dem Klosterschäfer, Schlafen im Schäferwagen oder unterwegs auf den Spuren des Schäfers - was dem Oberbayer der Almabtrieb ist, ist dem Schwarzwälder der Schäferlauf. Im Nördlichen Schwarzwald liegt der Ursprung der deutschen Schäfereiwirtschaft und geht zurück auf die älteste urkundliche Erwähnung im Jahre 1298. "Die Traditionen dieser alten Zunft erleben Urlauber hier ganz authentisch mit unseren Brauchtumsfesten, den interaktiven Angeboten direkt bei den Schäfern oder auf verschiedenen Themenwegen", freut sich René Skiba, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald.

    Beim alljährlichen Schäferaktionstag in Wildberg heißt es am 15. Juni 2014 "Von der Schafschur bis zum Pullover". Mit den Live-Vorführungen verfolgen die Besucher den Weg vom Ursprung bis zum fertigen Erzeugnis. Dazu präsentieren zahlreiche Aussteller ihre kreativen und vielseitigen Produkte aus Schafswolle. Den traditionellen Schäferlauf feiert der Nördliche Schwarzwald vom 18. bis zum 21. Juli 2014 mit einem viertägigen Festprogramm. Der historische Festumzug und der Lauf der Schäfermädchen und Schäfer um die Königskrone locken am Sonntag wieder tausende Besucher auf den Schäferlaufplatz in Wildberg. Darüber hinaus begeistern das Preishüten, wo Schäfer und Hund ihr Können zeigen, die Landwirtschaftsschau "Tiere auf dem Bauernhof" sowie der Bauern- und Handwerkermarkt.

    Das ganze Jahr gibt es bei den Betriebsführungen auf dem Schafhof Bauer die Möglichkeit einen Einblick in die Arbeit des Schäfers zu erhalten. So schauen Besucher etwa den Profis beim Scheren über die Schulter. Die Schäferei Bauer wird bereits in der achten Generation geführt und ihre Vorfahren gehen bis auf den Klosterschäfer von Wildberg zurück. Als Direktvermarkter bietet die Familie ihre Erzeugnisse wie Fleisch oder Lammfelle nach Voranmeldung auch zum Verkauf. Die richtige Zubereitung lernen Genießer beim exklusiven Fünf-Gänge-Kochkurs "Rund ums Lamm aus regionaler Küche" im Vier-Sterne-Landgasthof Löwen. In der hauseigenen Showküche zeigt Küchenchef Walter Rentschler wie der Braten auf den Punkt gelingt oder wie süß Schafsschlagsahne zum Nachtisch schmeckt.
    Individuell oder in Begleitung eines Schwarzwald Guides begeben sich Aktive auf die historischen Spuren des Schäfers durch die weiten Wälder und Wiesen. Startpunkt ist das ehemalige Dominikanerinnenkloster. Entlang des Schäferlaufplatzes gelangen die Wanderer auf einen Hang von wo sie einen Blick auf die "Alte Schafscheuer" erhalten - eines der noch ältesten bestehenden Gebäude der Schäfereiwirtschaft. Durch ein Waldstück führt der Weg auf eine Hochfläche mit weiter Sicht über die früheren Durchzugsgebiete der Wanderschäferei. Über mehrere Wochen zog im Frühjahr und Herbst hier oft eine nicht abreißende Kette von Herden durch den Nördlichen Schwarzwald und das angrenzende Heckengäu. Wieder im Tal folgen die Aktivurlauber der Nagold, die einstige "Waschstraße" der Schafe. Nach dem reinigenden Bad kamen die Tiere zum vollständigen Abtrocken auf die sogenannte Schurwiese. Am Ende der rund sechs Kilometer langen "Auf den Spuren des Schäfers"-Tour gelangen sie zurück zur Klosteranlage.

    Das "Schäferstündchen in Wildberg"-Spezial enthält zwei Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstück bei einem der Wildberger Gastgeber sowie ein Schäferstündchen-Menü rund ums Lamm, ein Wildberger Menü, ein Erlebnis-Gutscheinheft für den Schwarzwald und ein Infopaket zur Region. Das Paket ist ab 125 Euro pro Person im Doppelzimmer bei der Stadt Wildberg unter tourismus@wildberg.de oder +49-(0)-7054-201-120 buchbar. Eine Nacht im Schäferwagenhotel ist von April bis Oktober ab 35 Euro für zwei Personen erhältlich.

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Zum "Schäferstündchen" in den Nordschwarzwald • Hintergrundtexte

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    On Tour mit dem Klosterschäfer, Schlafen im Schäferwagen oder unterwegs auf den Spuren des Schäfers - was dem Oberbayer der Almabtrieb ist, ist dem Schwarzwälder der Schäferlauf. Im Nördlichen Schwarzwald liegt der Ursprung der deutschen Schäfereiwirtschaft und geht zurück auf die älteste urkundliche Erwähnung im Jahre 1298. "Die Traditionen dieser alten Zunft erleben Urlauber hier ganz authentisch mit unseren Brauchtumsfesten, den interaktiven Angeboten direkt bei den Schäfern oder auf verschiedenen Themenwegen", freut sich René Skiba, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald.

    Beim alljährlichen Schäferaktionstag in Wildberg heißt es am 15. Juni 2014 "Von der Schafschur bis zum Pullover". Mit den Live-Vorführungen verfolgen die Besucher den Weg vom Ursprung bis zum fertigen Erzeugnis. Dazu präsentieren zahlreiche Aussteller ihre kreativen und vielseitigen Produkte aus Schafswolle. Den traditionellen Schäferlauf feiert der Nördliche Schwarzwald vom 18. bis zum 21. Juli 2014 mit einem viertägigen Festprogramm. Der historische Festumzug und der Lauf der Schäfermädchen und Schäfer um die Königskrone locken am Sonntag wieder tausende Besucher auf den Schäferlaufplatz in Wildberg. Darüber hinaus begeistern das Preishüten, wo Schäfer und Hund ihr Können zeigen, die Landwirtschaftsschau "Tiere auf dem Bauernhof" sowie der Bauern- und Handwerkermarkt.

    Das ganze Jahr gibt es bei den Betriebsführungen auf dem Schafhof Bauer die Möglichkeit einen Einblick in die Arbeit des Schäfers zu erhalten. So schauen Besucher etwa den Profis beim Scheren über die Schulter. Die Schäferei Bauer wird bereits in der achten Generation geführt und ihre Vorfahren gehen bis auf den Klosterschäfer von Wildberg zurück. Als Direktvermarkter bietet die Familie ihre Erzeugnisse wie Fleisch oder Lammfelle nach Voranmeldung auch zum Verkauf. Die richtige Zubereitung lernen Genießer beim exklusiven Fünf-Gänge-Kochkurs "Rund ums Lamm aus regionaler Küche" im Vier-Sterne-Landgasthof Löwen. In der hauseigenen Showküche zeigt Küchenchef Walter Rentschler wie der Braten auf den Punkt gelingt oder wie süß Schafsschlagsahne zum Nachtisch schmeckt.
    Individuell oder in Begleitung eines Schwarzwald Guides begeben sich Aktive auf die historischen Spuren des Schäfers durch die weiten Wälder und Wiesen. Startpunkt ist das ehemalige Dominikanerinnenkloster. Entlang des Schäferlaufplatzes gelangen die Wanderer auf einen Hang von wo sie einen Blick auf die "Alte Schafscheuer" erhalten - eines der noch ältesten bestehenden Gebäude der Schäfereiwirtschaft. Durch ein Waldstück führt der Weg auf eine Hochfläche mit weiter Sicht über die früheren Durchzugsgebiete der Wanderschäferei. Über mehrere Wochen zog im Frühjahr und Herbst hier oft eine nicht abreißende Kette von Herden durch den Nördlichen Schwarzwald und das angrenzende Heckengäu. Wieder im Tal folgen die Aktivurlauber der Nagold, die einstige "Waschstraße" der Schafe. Nach dem reinigenden Bad kamen die Tiere zum vollständigen Abtrocken auf die sogenannte Schurwiese. Am Ende der rund sechs Kilometer langen "Auf den Spuren des Schäfers"-Tour gelangen sie zurück zur Klosteranlage.

    Das "Schäferstündchen in Wildberg"-Spezial enthält zwei Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstück bei einem der Wildberger Gastgeber sowie ein Schäferstündchen-Menü rund ums Lamm, ein Wildberger Menü, ein Erlebnis-Gutscheinheft für den Schwarzwald und ein Infopaket zur Region. Das Paket ist ab 125 Euro pro Person im Doppelzimmer bei der Stadt Wildberg unter tourismus@wildberg.de oder +49-(0)-7054-201-120 buchbar. Eine Nacht im Schäferwagenhotel ist von April bis Oktober ab 35 Euro für zwei Personen erhältlich.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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