Thema: Landurlaub
  • Zur TulpenblĂĽte nach Holland!

    MĂĽnchen, 06. April 2016

    Tulpen gehören zu Holland wie Gouda, Windmühlen oder König Willem-Alexander. Mit über 80 Prozent der weltweit verkauften Tulpen sind die Niederlande der Tulpenproduzent Nummer eins. Zwischen März und Mai treiben die Blüten aus der Zwiebel und verwandeln ganze Landstriche in ein einziges Blumenmeer. Für alle, die dieses farbenprächtige Spektakel einmal erleben möchten, hat die ERV (Europäische Reiseversicherung) einige Tipps für einen gelungenen Besuch beim "Tulpenfestival" zusammengestellt.

    Tulpenblüte in Keukenhof
    "Der April gilt als schönster Monat, denn dann öffnen die Tulpen ihre Kelche", weiß Birgit Dreyer, ERV-Reiseexpertin. Ab Mitte März erblüht es in ganz Holland zwischen Haarlem und Leiden und zwischen Alkmaar und Den Helder. In Lisse liegt der bekannteste und zugleich größte Blumenpark Hollands: Der Keukenhof. Im Frühling blühen hier mehr als sieben Millionen Blumen, darunter circa 100 verschiedene Tulpensorten. Auf 32 Hektar Fläche erwartet die Besucher, nur 30 Kilometer von Amsterdam entfernt, ein Farb- und Geruchsrausch. Neben kilometerlangen Spazierwegen bietet der Keukenhof Pavillons, Kunstwerke, Inspirationsgärten und Windmühlen zum Entdecken. Hier finden verschiedene Events und Blumenshows statt. Höhepunkt 2016 wird das Blumenmosaik sein. Der Keukenhof hat vom 24. März bis 16. Mai 2016 täglich von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet - (Kassenöffnungszeit bis 18 Uhr). "Aber nicht nur der Keukenhof ist während der Tulpensaison sehenswert. Weitere Orte sind zum Beispiel Bollenstreek, der 40 Kilometer lange Blumenkorso von Noordwijk nach Haarlem oder Noordoostpolder", erklärt Dreyer.

    Anreise nach Holland
    Die Tulpenregionen sind gut mit dem dem Auto oder ab Amsterdam mit dem Zug zu erreichen. Bei eigener Anreise auf vier Rädern ist es wichtig, sich im Vorfeld über die entsprechenden Verkehrsregeln in den Niederlanden zu informieren (Geschwindigkeitsbegrenzung, etc.). "Die hiesigen Behörden nutzen alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel um Bußgelder auch in Deutschland einzutreiben. Bei Nichtzahlung kann unter Umständen sogar das Auto bei erneuter Einreise in das Land beschlagnahmt werden", weiß Expertin Dreyer. Zudem sollten immer ein Verbandskasten sowie eine Warnweste für alle Mitreisenden griffbereit sein.

    Trotz der geographischen Nähe der Niederlande zu Deutschland empfiehlt es sich im Vorfeld eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. "Selbst innerhalb Europas können Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte schnell mit einigen tausend Euro zu Buche schlagen", warnt die ERV-Reiseexpertin. "Diese Kosten werden manchmal gar nicht oder nur teilweise von den gesetzlichen Krankenversicherungen getragen. Einen Krankenrücktransport decken sie grundsätzlich nicht ab." Daher raten Verbraucherschützer für jede Reise eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abzuschließen. Für alle, die mehrmals im Jahr verreisen, lohnt sich eine Jahresversicherung.

    Tulpen für Zuhause
    Die Tulpenmeere in Holland sind nicht nur schön anzuschauen. Was viele nicht wissen: Bei den Tulpen auf den Feldern geht es vorranging nicht um die bunten Blüten, sondern um die Zwiebeln. Am Ende jeder Saison, also in den letzten Maitagen, werden die Blüten abgemäht, sodass die Tulpenzwiebeln im Sommer aus dem Boden geholt werden können. Anschließend werden sie gereinigt, getrocknet und zum Verkauf angeboten. Wer sich die schöne Blütenpracht mit nach Hause nehmen möchte, besorgt sich am besten Tulpenzwiebeln, die in ganz Holland angeboten werden. Die besten Tulpenzwiebeln bekommt man im Spätsommer. "Dank des Schengener Abkommens dürfen Tulpenzwiebeln zum privaten Gebrauch ohne Bedenken nach Deutschland eingeführt werden", so Brigit Dreyer. Für alle Hobbygärtner gilt: Die Blumenzwiebeln idealerweise im Herbst pflanzen. Allerdings dürfen sie nicht komplett eingegraben werden, rund zwei Zentimeter sollten aus der Erde schauen. Ein durchlässiger Boden liefert den perfekten Nährboden. Da sie keine großen Ansprüche an den Standort und die Bodenverhältnisse stellen, ist die Pflege der Tulpen recht einfach. Ist die Tulpe verblüht, sollten nur die welken Blüten abgeschnitten werden, Stängel und Laubblätter bleiben stehen. So kann man sich hoffentlich jedes Jahr aufs Neue an der schönen Frühlingsblume erfreuen.

Zur Tulpenblüte nach Holland! • Medien-Informationen

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    MĂĽnchen, 06. April 2016

    Tulpen gehören zu Holland wie Gouda, Windmühlen oder König Willem-Alexander. Mit über 80 Prozent der weltweit verkauften Tulpen sind die Niederlande der Tulpenproduzent Nummer eins. Zwischen März und Mai treiben die Blüten aus der Zwiebel und verwandeln ganze Landstriche in ein einziges Blumenmeer. Für alle, die dieses farbenprächtige Spektakel einmal erleben möchten, hat die ERV (Europäische Reiseversicherung) einige Tipps für einen gelungenen Besuch beim "Tulpenfestival" zusammengestellt.

    Tulpenblüte in Keukenhof
    "Der April gilt als schönster Monat, denn dann öffnen die Tulpen ihre Kelche", weiß Birgit Dreyer, ERV-Reiseexpertin. Ab Mitte März erblüht es in ganz Holland zwischen Haarlem und Leiden und zwischen Alkmaar und Den Helder. In Lisse liegt der bekannteste und zugleich größte Blumenpark Hollands: Der Keukenhof. Im Frühling blühen hier mehr als sieben Millionen Blumen, darunter circa 100 verschiedene Tulpensorten. Auf 32 Hektar Fläche erwartet die Besucher, nur 30 Kilometer von Amsterdam entfernt, ein Farb- und Geruchsrausch. Neben kilometerlangen Spazierwegen bietet der Keukenhof Pavillons, Kunstwerke, Inspirationsgärten und Windmühlen zum Entdecken. Hier finden verschiedene Events und Blumenshows statt. Höhepunkt 2016 wird das Blumenmosaik sein. Der Keukenhof hat vom 24. März bis 16. Mai 2016 täglich von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet - (Kassenöffnungszeit bis 18 Uhr). "Aber nicht nur der Keukenhof ist während der Tulpensaison sehenswert. Weitere Orte sind zum Beispiel Bollenstreek, der 40 Kilometer lange Blumenkorso von Noordwijk nach Haarlem oder Noordoostpolder", erklärt Dreyer.

    Anreise nach Holland
    Die Tulpenregionen sind gut mit dem dem Auto oder ab Amsterdam mit dem Zug zu erreichen. Bei eigener Anreise auf vier Rädern ist es wichtig, sich im Vorfeld über die entsprechenden Verkehrsregeln in den Niederlanden zu informieren (Geschwindigkeitsbegrenzung, etc.). "Die hiesigen Behörden nutzen alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel um Bußgelder auch in Deutschland einzutreiben. Bei Nichtzahlung kann unter Umständen sogar das Auto bei erneuter Einreise in das Land beschlagnahmt werden", weiß Expertin Dreyer. Zudem sollten immer ein Verbandskasten sowie eine Warnweste für alle Mitreisenden griffbereit sein.

    Trotz der geographischen Nähe der Niederlande zu Deutschland empfiehlt es sich im Vorfeld eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. "Selbst innerhalb Europas können Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte schnell mit einigen tausend Euro zu Buche schlagen", warnt die ERV-Reiseexpertin. "Diese Kosten werden manchmal gar nicht oder nur teilweise von den gesetzlichen Krankenversicherungen getragen. Einen Krankenrücktransport decken sie grundsätzlich nicht ab." Daher raten Verbraucherschützer für jede Reise eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abzuschließen. Für alle, die mehrmals im Jahr verreisen, lohnt sich eine Jahresversicherung.

    Tulpen für Zuhause
    Die Tulpenmeere in Holland sind nicht nur schön anzuschauen. Was viele nicht wissen: Bei den Tulpen auf den Feldern geht es vorranging nicht um die bunten Blüten, sondern um die Zwiebeln. Am Ende jeder Saison, also in den letzten Maitagen, werden die Blüten abgemäht, sodass die Tulpenzwiebeln im Sommer aus dem Boden geholt werden können. Anschließend werden sie gereinigt, getrocknet und zum Verkauf angeboten. Wer sich die schöne Blütenpracht mit nach Hause nehmen möchte, besorgt sich am besten Tulpenzwiebeln, die in ganz Holland angeboten werden. Die besten Tulpenzwiebeln bekommt man im Spätsommer. "Dank des Schengener Abkommens dürfen Tulpenzwiebeln zum privaten Gebrauch ohne Bedenken nach Deutschland eingeführt werden", so Brigit Dreyer. Für alle Hobbygärtner gilt: Die Blumenzwiebeln idealerweise im Herbst pflanzen. Allerdings dürfen sie nicht komplett eingegraben werden, rund zwei Zentimeter sollten aus der Erde schauen. Ein durchlässiger Boden liefert den perfekten Nährboden. Da sie keine großen Ansprüche an den Standort und die Bodenverhältnisse stellen, ist die Pflege der Tulpen recht einfach. Ist die Tulpe verblüht, sollten nur die welken Blüten abgeschnitten werden, Stängel und Laubblätter bleiben stehen. So kann man sich hoffentlich jedes Jahr aufs Neue an der schönen Frühlingsblume erfreuen.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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