• Südpfalz • Medien-Informationen

    Schaidter Westwallweg und Otterbachbruchweg mit Siegel ausgezeichnet

    Zwei neue Qualitätswege für die Südpfalz

    Germersheim/München, 01. Februar 2022
    Die Südpfalz freut sich über zwei Auszeichnungen des Deutschen Wanderverbands (DWV): Jüngst wurden der Schaidter Westwallweg und der Otterbachbruchweg mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ prämiert. Die beiden „Traumtouren“ verbinden beeindruckende Naturerlebnisse mit besonderen Qualitätskriterien wie Vielfalt, Familienfreundlichkeit oder kulturelle Attraktionen. Somit erweitern sie das Portfolio der Prädikatswege in der Region, zu denen auch der Treidlerweg in den Hördter Rheinauen zählt.

    Schaidter Westwallweg: Wandeln auf historischen Spuren

    Der Schaidter Westwallweg im Bienwald nimmt Wanderer auf neun Kilometern und rund zweieinhalb Stunden mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Entlang des Weges geben nicht nur mehrere Informationstafeln Auskunft über die historische Befestigungslinie zum anliegenden Elsass, sondern es sind auch einige Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen wie alte Panzergräben, Schützenstände oder Bunkerruinen. Letztere dienen noch heute als Unterschlupf – jedoch für Wildkatzen, Fledermäuse, Eidechsen und Co. Weiterführende Informationen zur Geschichte und der Region selbst liefert die kostenlose App „Actionbound“, die per QR-Code an den Tafeln heruntergeladen werden kann. Aufgrund der wenigen Höhenmeter und der neuen, lückenlosen Beschilderung eignet sich der leichte Weg auch für Kinder und Gelegenheitswanderer. Unterwegs laden gemütliche Rastplätze und Ruhebänke zu einer wohlverdienten Pause.

    Otterbachbruchweg: Am Wasser entlang wie einst die Römer

    Inmitten des Naturschutzgebietes Bruchbach-Otterbachniederung verläuft der ebenso knapp neun Kilometer lange Otterbachbruchweg. Am Rande des Bienwaldes geht es hier durch lichte Wälder, über Wiesen und entlang des namensgebenden Otterbachs, der bereits die Römer zum Bau eines Bades verleitete – ein Gedenkstein erinnert noch heute an die Anlage. Etwas weiter verdeutlicht ein anderer Gedenkstein die bewegte Vergangenheit der Region, fand hier doch einst eine Schlacht zwischen französischen Revolutionstruppen und Österreich statt. Heutzutage erfreuen sich alle Wanderer, ob Klein oder Groß, am Zauber des gut beschilderten Weges. Gerade im Frühjahr ist der Weg besonders reizvoll, wenn der Bärlauch blüht und den Waldboden mit einem satten Grün und Weiß bedeckt. Nach gut zwei Stunden endet die Rundtour für alle Wanderer wieder bei der Bauernwaldhütte in Rheinzabern.

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Zwei neue Qualitätswege für die Südpfalz • Hintergrundtexte

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    Die Südpfalz freut sich über zwei Auszeichnungen des Deutschen Wanderverbands (DWV): Jüngst wurden der Schaidter Westwallweg und der Otterbachbruchweg mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ prämiert. Die beiden „Traumtouren“ verbinden beeindruckende Naturerlebnisse mit besonderen Qualitätskriterien wie Vielfalt, Familienfreundlichkeit oder kulturelle Attraktionen. Somit erweitern sie das Portfolio der Prädikatswege in der Region, zu denen auch der Treidlerweg in den Hördter Rheinauen zählt.

    Schaidter Westwallweg: Wandeln auf historischen Spuren

    Der Schaidter Westwallweg im Bienwald nimmt Wanderer auf neun Kilometern und rund zweieinhalb Stunden mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Entlang des Weges geben nicht nur mehrere Informationstafeln Auskunft über die historische Befestigungslinie zum anliegenden Elsass, sondern es sind auch einige Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen wie alte Panzergräben, Schützenstände oder Bunkerruinen. Letztere dienen noch heute als Unterschlupf – jedoch für Wildkatzen, Fledermäuse, Eidechsen und Co. Weiterführende Informationen zur Geschichte und der Region selbst liefert die kostenlose App „Actionbound“, die per QR-Code an den Tafeln heruntergeladen werden kann. Aufgrund der wenigen Höhenmeter und der neuen, lückenlosen Beschilderung eignet sich der leichte Weg auch für Kinder und Gelegenheitswanderer. Unterwegs laden gemütliche Rastplätze und Ruhebänke zu einer wohlverdienten Pause.

    Otterbachbruchweg: Am Wasser entlang wie einst die Römer

    Inmitten des Naturschutzgebietes Bruchbach-Otterbachniederung verläuft der ebenso knapp neun Kilometer lange Otterbachbruchweg. Am Rande des Bienwaldes geht es hier durch lichte Wälder, über Wiesen und entlang des namensgebenden Otterbachs, der bereits die Römer zum Bau eines Bades verleitete – ein Gedenkstein erinnert noch heute an die Anlage. Etwas weiter verdeutlicht ein anderer Gedenkstein die bewegte Vergangenheit der Region, fand hier doch einst eine Schlacht zwischen französischen Revolutionstruppen und Österreich statt. Heutzutage erfreuen sich alle Wanderer, ob Klein oder Groß, am Zauber des gut beschilderten Weges. Gerade im Frühjahr ist der Weg besonders reizvoll, wenn der Bärlauch blüht und den Waldboden mit einem satten Grün und Weiß bedeckt. Nach gut zwei Stunden endet die Rundtour für alle Wanderer wieder bei der Bauernwaldhütte in Rheinzabern.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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