Thema: Hotellerie
  • piroth.kommunikation • Medien-Informationen

    Heuhotel, Tiny Houses und Künstlerzimmer

    Außergewöhnlich Übernachten zwischen Südpfalz und Fichtelgebirge

    München, 05. Mai 2021

    Sternstunden im Baum, Unterkünfte für Himmelsstürmer und Königsträume – in diesen außergewöhnlichen Unterkünften wird die Nacht zum Erlebnis. Von der Südpfalz über den Nördlichen Schwarzwald und Albstadt bis ins Fichtelgebirge nächtigen Urlauber auf ganz besondere Art und Weise.

    Pfronten: Sternstunden im Baum

    Im Waldseilgarten-Höllschlucht in Pfronten-Kappel verbringen Naturfreunde eine unvergessliche Nacht in den erhabenen Wipfeln alter Bäume vor der imposanten Bergkulisse. Beim „Schlafen im Baum“ nächtigen kleine Gruppen mit bis zu vier Personen von Mai bis September in sogenannten „Portaledges“. Diese Schwebebetten sind drei bis sechs Meter hoch an dicken Ästen freistehender, großer Bäume aufgehängt. Der Auf- und Abstieg in die Zeltschlafstätte ist nur mit Seilhilfe möglich. Bereits am Nachmittag stimmen sich Teilnehmer bei Klettereinheiten im Waldseilgarten und im Bogenparcours auf ihr Erlebnis ein, bevor es nach einem leckeren Abendessen unter Einweisung mit der richtigen Seiltechnik ins Bett geht. Nach der Nacht im Freien erwartet die hungrigen Abenteurer am Morgen ein Frühstück im Baum oder am Boden.

    Albstadt: Unterkunft für Himmelsstürmer

    Im „Penthouse der Schwaben“ genießen Outdoorfans die weiten Blicke von den Aussichtsbalkonen entlang der Premiumwanderwege Traufgänge. Bereits vor der Wanderung lassen sich Urlauber von den großzügigen Terrassen der Stelzenhäuser auf dem Campingplatz Sonnencamping den Morgenkaffee mit Weitsicht auf die beeindruckende Landschaft der Schwäbischen Alb schmecken. Die ganz aus Holz gefertigten Unterkünfte mit kombiniertem Schlaf- und Wohnraum sind für bis zu vier Personen ausgestattet und Gäste nutzen alle weiteren Einrichtungen des Campingplatzes.

    Südpfalz: Versteckte Villa in der Festungsstadt Germersheim

    Im Zentrum der Festungsstadt Germersheim und dennoch mitten im Grünen, versteckt sich die außergewöhnliche VILLA PAN. Bis zu zwölf Personen – Familien, Freunde, Sportgruppen oder Incentives – finden hier Platz. Als Highlights warten im Haus farbenfrohe Zimmer, eine Bibliothek, ein Party- und ein Yogaraum sowie ein gemütlicher Kamin auf die Gäste. Im Außenbereich flanieren sie durch den weitläufigen Park, spielen eine Partie Boule auf der Boulebahn, entspannen auf der Terrasse am Wasserfall oder schwimmen im großen Außenpool. Dank der hervorragenden Lage, ist die Villa der ideale Ausgangspunkt für Entdeckungstouren durch die Südpfalz. Ob mit dem Fahrrad durch den „Mini“-Amazonas radeln, unterwegs von Hof zu Hof regionale Köstlichkeiten probieren oder die alten Gemäuer der Festung Germersheim erkunden – die Südpfalz hält zwischen Rheinauen und Bienwald jede Menge Natur-, Geschichts- und Geschmackserlebnisse bereit.

    Bayerisch-Schwaben: Ab ins Heu

    Auf dem Schwarzfelder Hof bei Leipheim in Bayerisch-Schwaben werden Kindheitsträume wahr: Zwischen Hühnern, Ziegen und Pferden verbringen Familien abwechslungsreiche Ferien auf dem Bauernhof. So dürfen die Kleinen bei der Tierfütterung mithelfen, toben in der großen Spielscheune oder reiten auf den Ponys eine Runde über den Hof. Abenteuerlich wird es auch am Abend, denn dann heißt es ab ins Heu. Mit Schlafsack und Decke ausgerüstet, verbringen die Gäste eine Nacht im duftenden Trockengras. So geht es ausgeruht am Morgen beispielsweise auf Lauschtour in das nahegelegene Donaumoos oder mit dem Rad durch die einmalige Landschaft des Schwäbischen Donautals.

    Fichtelgebirge: Künstlerzimmer im Rosenthal Casino

    Jedes der 20 Zimmer im Rosenthal Casino in Selb im Fichtelgebirge ist ein Kunstwerk für sich: Hier haben sich Designer der Rosenthal Porzellan Manufaktur verwirklicht und ihre Kunst auf junge, moderne Art zum Leben erweckt. Herausgekommen ist ein gelungener Stilmix. Gäste speisen im Restaurant – gestaltet im Look der sechziger Jahre mit Ledernischen, rotbraunem Teakholz und extravaganten Kunstobjekten – natürlich von edlem Rosenthal-Porzellan. Wer mehr über das „Weiße Gold“ erfahren möchte, besucht das Porzellanikon – staatliches Museum für Porzellan in Selb und Hohenberg a. d. Eger –, das anschaulich über die lange Tradition der Porzellanproduktion entlang der Porzellanstraße informiert.

    Nördlicher Schwarzwald: Land(er)leben in den Tiny Houses

    Kleines aber feines Landleben erwartet Urlauber in der Dorfscheune im Nördlichen Schwarzwald. Hier übernachten Gäste in den ganz aus Holz gebauten und komfortablen Tiny Houses inmitten der Natur und genießen den freien Blick auf die schöne Schwarzwaldlandschaft. Auf dem Selbstversorgerhof nebenan finden Urlauber frische Produkte für gemütliche Kochabende in der voll ausgestatten Gästeküche. Darüber hinaus nutzen sie den Veranstaltungsraum in der alten Scheune oder lassen den Tag auf der eigenen Terrasse ausklingen. Die Häuschen sind zudem der ideale Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Wander- und Mountainbiketouren oder Ausflüge zu Baumwipfelpfad, Wasserspielplätzen & Co.

    Königlich übernachten in Roßhaupten

    Mit dem Bau des Schlosses Neuschwanstein ließ König Ludwig II. von Bayern im Allgäu seinen königlichen Traum Wirklichkeit werden. Die Übernachtung im Schloss ist für Urlauber zwar nicht möglich, doch in der KÖNIGSCARD-Unterkunft FOR MOMENTS betten sie ihr Haupt im wahrsten Sinn des Wortes royal: Das Appartement „Königstraum“ ist eine Hommage an den Märchenkönig, ausgestattet mit rotem Samt, massiven Holzschränken und goldenen Elementen. Die Zweizimmerferienwohnung eignet sich für bis zu zwei Personen und verfügt über eine Spa-Einrichtung mit Sole- und Dampfsauna, Lanconium und Natursteinbadewanne mit Wasserfalleinlauf und einen Speicherkamin für ein romantisches Feuer. Die Ferienanlage befindet sich direkt am Kurpark von Roßhaupten – das ursprüngliche Allgäu mit seiner herrlichen Ruhe, grasenden Kühen im Sommer und einer Schneelandschaft im Winter direkt vor der Haustür. Bei Buchung des Königstraum-Appartements erhalten Gäste die KÖNIGSCARD dazu, mit der sie im Allgäu, in Tirol und Oberbayern Erlebnisse wie Bergbahnfahrten, Skipässe, Bäderaufenthalte und Museumsbesuche sowie viele weitere Freizeitaktivitäten gratis erleben können.

Außergewöhnlich Übernachten zwischen Südpfalz und Fichtelgebirge • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.

Außergewöhnlich Übernachten zwischen Südpfalz und Fichtelgebirge • Hintergrundtexte

Inhalt erscheint in Kürze.
Medien-Informationen  
  • piroth.kommunikation • Medien-Informationen

    Heuhotel, Tiny Houses und Künstlerzimmer

    Außergewöhnlich Übernachten zwischen Südpfalz und Fichtelgebirge

    München, 05. Mai 2021

    Sternstunden im Baum, Unterkünfte für Himmelsstürmer und Königsträume – in diesen außergewöhnlichen Unterkünften wird die Nacht zum Erlebnis. Von der Südpfalz über den Nördlichen Schwarzwald und Albstadt bis ins Fichtelgebirge nächtigen Urlauber auf ganz besondere Art und Weise.

    Pfronten: Sternstunden im Baum

    Im Waldseilgarten-Höllschlucht in Pfronten-Kappel verbringen Naturfreunde eine unvergessliche Nacht in den erhabenen Wipfeln alter Bäume vor der imposanten Bergkulisse. Beim „Schlafen im Baum“ nächtigen kleine Gruppen mit bis zu vier Personen von Mai bis September in sogenannten „Portaledges“. Diese Schwebebetten sind drei bis sechs Meter hoch an dicken Ästen freistehender, großer Bäume aufgehängt. Der Auf- und Abstieg in die Zeltschlafstätte ist nur mit Seilhilfe möglich. Bereits am Nachmittag stimmen sich Teilnehmer bei Klettereinheiten im Waldseilgarten und im Bogenparcours auf ihr Erlebnis ein, bevor es nach einem leckeren Abendessen unter Einweisung mit der richtigen Seiltechnik ins Bett geht. Nach der Nacht im Freien erwartet die hungrigen Abenteurer am Morgen ein Frühstück im Baum oder am Boden.

    Albstadt: Unterkunft für Himmelsstürmer

    Im „Penthouse der Schwaben“ genießen Outdoorfans die weiten Blicke von den Aussichtsbalkonen entlang der Premiumwanderwege Traufgänge. Bereits vor der Wanderung lassen sich Urlauber von den großzügigen Terrassen der Stelzenhäuser auf dem Campingplatz Sonnencamping den Morgenkaffee mit Weitsicht auf die beeindruckende Landschaft der Schwäbischen Alb schmecken. Die ganz aus Holz gefertigten Unterkünfte mit kombiniertem Schlaf- und Wohnraum sind für bis zu vier Personen ausgestattet und Gäste nutzen alle weiteren Einrichtungen des Campingplatzes.

    Südpfalz: Versteckte Villa in der Festungsstadt Germersheim

    Im Zentrum der Festungsstadt Germersheim und dennoch mitten im Grünen, versteckt sich die außergewöhnliche VILLA PAN. Bis zu zwölf Personen – Familien, Freunde, Sportgruppen oder Incentives – finden hier Platz. Als Highlights warten im Haus farbenfrohe Zimmer, eine Bibliothek, ein Party- und ein Yogaraum sowie ein gemütlicher Kamin auf die Gäste. Im Außenbereich flanieren sie durch den weitläufigen Park, spielen eine Partie Boule auf der Boulebahn, entspannen auf der Terrasse am Wasserfall oder schwimmen im großen Außenpool. Dank der hervorragenden Lage, ist die Villa der ideale Ausgangspunkt für Entdeckungstouren durch die Südpfalz. Ob mit dem Fahrrad durch den „Mini“-Amazonas radeln, unterwegs von Hof zu Hof regionale Köstlichkeiten probieren oder die alten Gemäuer der Festung Germersheim erkunden – die Südpfalz hält zwischen Rheinauen und Bienwald jede Menge Natur-, Geschichts- und Geschmackserlebnisse bereit.

    Bayerisch-Schwaben: Ab ins Heu

    Auf dem Schwarzfelder Hof bei Leipheim in Bayerisch-Schwaben werden Kindheitsträume wahr: Zwischen Hühnern, Ziegen und Pferden verbringen Familien abwechslungsreiche Ferien auf dem Bauernhof. So dürfen die Kleinen bei der Tierfütterung mithelfen, toben in der großen Spielscheune oder reiten auf den Ponys eine Runde über den Hof. Abenteuerlich wird es auch am Abend, denn dann heißt es ab ins Heu. Mit Schlafsack und Decke ausgerüstet, verbringen die Gäste eine Nacht im duftenden Trockengras. So geht es ausgeruht am Morgen beispielsweise auf Lauschtour in das nahegelegene Donaumoos oder mit dem Rad durch die einmalige Landschaft des Schwäbischen Donautals.

    Fichtelgebirge: Künstlerzimmer im Rosenthal Casino

    Jedes der 20 Zimmer im Rosenthal Casino in Selb im Fichtelgebirge ist ein Kunstwerk für sich: Hier haben sich Designer der Rosenthal Porzellan Manufaktur verwirklicht und ihre Kunst auf junge, moderne Art zum Leben erweckt. Herausgekommen ist ein gelungener Stilmix. Gäste speisen im Restaurant – gestaltet im Look der sechziger Jahre mit Ledernischen, rotbraunem Teakholz und extravaganten Kunstobjekten – natürlich von edlem Rosenthal-Porzellan. Wer mehr über das „Weiße Gold“ erfahren möchte, besucht das Porzellanikon – staatliches Museum für Porzellan in Selb und Hohenberg a. d. Eger –, das anschaulich über die lange Tradition der Porzellanproduktion entlang der Porzellanstraße informiert.

    Nördlicher Schwarzwald: Land(er)leben in den Tiny Houses

    Kleines aber feines Landleben erwartet Urlauber in der Dorfscheune im Nördlichen Schwarzwald. Hier übernachten Gäste in den ganz aus Holz gebauten und komfortablen Tiny Houses inmitten der Natur und genießen den freien Blick auf die schöne Schwarzwaldlandschaft. Auf dem Selbstversorgerhof nebenan finden Urlauber frische Produkte für gemütliche Kochabende in der voll ausgestatten Gästeküche. Darüber hinaus nutzen sie den Veranstaltungsraum in der alten Scheune oder lassen den Tag auf der eigenen Terrasse ausklingen. Die Häuschen sind zudem der ideale Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Wander- und Mountainbiketouren oder Ausflüge zu Baumwipfelpfad, Wasserspielplätzen & Co.

    Königlich übernachten in Roßhaupten

    Mit dem Bau des Schlosses Neuschwanstein ließ König Ludwig II. von Bayern im Allgäu seinen königlichen Traum Wirklichkeit werden. Die Übernachtung im Schloss ist für Urlauber zwar nicht möglich, doch in der KÖNIGSCARD-Unterkunft FOR MOMENTS betten sie ihr Haupt im wahrsten Sinn des Wortes royal: Das Appartement „Königstraum“ ist eine Hommage an den Märchenkönig, ausgestattet mit rotem Samt, massiven Holzschränken und goldenen Elementen. Die Zweizimmerferienwohnung eignet sich für bis zu zwei Personen und verfügt über eine Spa-Einrichtung mit Sole- und Dampfsauna, Lanconium und Natursteinbadewanne mit Wasserfalleinlauf und einen Speicherkamin für ein romantisches Feuer. Die Ferienanlage befindet sich direkt am Kurpark von Roßhaupten – das ursprüngliche Allgäu mit seiner herrlichen Ruhe, grasenden Kühen im Sommer und einer Schneelandschaft im Winter direkt vor der Haustür. Bei Buchung des Königstraum-Appartements erhalten Gäste die KÖNIGSCARD dazu, mit der sie im Allgäu, in Tirol und Oberbayern Erlebnisse wie Bergbahnfahrten, Skipässe, Bäderaufenthalte und Museumsbesuche sowie viele weitere Freizeitaktivitäten gratis erleben können.

Außergewöhnlich Übernachten zwischen Südpfalz und Fichtelgebirge • Medien-Informationen

Inhalt erscheint in Kürze.

Außergewöhnlich Übernachten zwischen Südpfalz und Fichtelgebirge • Hintergrundtexte

Inhalt erscheint in Kürze.

 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

Zum mediacenter