• Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

    Aktive Entschleunigung, Inseln der Ruhe und spirituelle Bereicherung

    Auszeiten fern des Alltags in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 12. November 2019

    In Bayerisch-Schwaben finden Erholungssuchende besondere Plätze, Orte und Erlebnisse zum Loslassen, Ankommen und Durchatmen. Sei es nun beim Kreativworkshop im Kloster, in Momenten der Stille beim Wandern oder beim Innehalten an inspirierenden Wallfahrtsorten. Aktive entschleunigen etwa beim Pilgern auf der Route des bayerisch-schwäbischen Jakobuswegs oder genießen bei einer Wanderung entlang des LandArt Kunstpfads Bonstetten die beruhigende Wirkung von Wald, Kunst und Bewegung. Auch in den zahlreichen Klöstern und Kirchen Bayerisch-Schwabens tanken Gäste neue Kraft: So laden an verschiedenen Radwegen im Schwäbischen Donautal besondere neue Kapellen zur Besinnung ein, im Kloster Roggenburg erholen sich Interessierte bei den speziellen Einkehrtagen und im Kloster Oberschönenfeld gönnen sie sich eine kreative Auszeit.

    Aktiv zur Ruhe kommen 
    Ganz nach dem Motto „Ich bin dann mal weg“ entdecken Urlauber auf den bayerisch-schwäbischen Besinnungswegen, Wohlfühlwanderungen und Pilgerpfaden die Ruhe für sich – seien es mehrtägige Touren oder kleine Auszeiten. Auf dem LandArt Kunstpfad Bonstetten – ab 2020 mit einer neuen Lauschtour – entdecken Ausflügler auf etwa sechs Kilometern die Natur aus einem anderen Blickwinkel und lassen sich dabei von den einzigartigen Kunstwerken aus Naturmaterialien inspirieren. Neue Eindrücke erhalten sie auch auf dem Besinnungsweg Mittelneufnach mit seinen 20 Stationen rund um die Themen Achtsamkeit, Gemeinschaft und Natur. Angebunden an große Pilgerwege sind der 150 Kilometer lange Bayerisch-Schwäbische Jakobusweg sowie die 106 Kilometer lange Etappe der Via Romea. Beide Routen führen vom Donau-Ries, über das Lechtal nach Augsburg und weiter Richtung Alpen. Vor allem die stille Schönheit der bayerisch-schwäbischen Landschaft beeindruckt die Pilger, bedeutende Kirchen und Wallfahrtsorte laden zur inneren Einkehr ein. Auch mit dem Sinne-Reich-Panoramaweg im Dillinger Land entfliehen Wanderer auf 70 Kilometern dem Alltag und regen mit abwechslungsreichen Installationen wie Waldxylophon, Barfußpfad & Co. die Sinne neu an.

    Momente der Stille in Bayerisch-Schwaben
    Abstand gewinnen Interessierte ebenfalls in bayerisch-schwäbischen Klöstern. Im aufwendig renovierten Kloster Roggenburg verbinden sie etwa Entspannungsurlaub und Klosterspiritualität. So tanken sie Energie bei Führungen durch den duftenden Kräutergarten, lernen in der Kräuter-Werkstatt die Heilpflanzen in der Küche zu nutzen oder entdecken bei den Einkehrtagen neue Lebensperspektiven. Im Kloster Oberschönenfeld laden die Zisterzienserinnen Außenstehende zu Oasentagen mit Meditation und Wanderungen durch die umliegenden Wälder oder kreativen Holz-Workshops ein. An bedeutenden Wallfahrtsorten wie Maria Vesperbild bei Ziemetshausen, Maria Birnbaum in Sielenbach, Maria Brünnlein bei Wemding oder Herrgottsruh in Friedberg schöpfen Ruhesuchende neue Kraft und genießen die besondere Atmosphäre dieser Orte. Dabei sind die Kirchen meist auch Ausgangspunkt oder Etappenziel von Meditationswegen, Pilgerpfaden & Co. und laden Ausflügler zu kleinen Auszeiten fernab des alltäglichen Lebens ein. Im Schwäbischen Donautal entstehen derzeit unter Planung internationaler Architekten und im Rahmen des Projekts „7 Kapellen“ außergewöhnliche Wegkapellen im modernen Stil. Entlang der dortigen Radwege finden Aktive so bereits vier neue Kraftorte zum Innehalten und zur Ruhe kommen – 2020 sollen die letzten drei folgen.

    Kloster Roggenburg ©Florian Trykowski; LandArtPfad Bonstetten ©Florian Trykowski, Kapelle in Unterliezheim von Architekt John Pawson ©Donautal-Aktiv / Joachim Lutz

Auszeiten fern des Alltags in Bayerisch-Schwaben • Medien-Informationen

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Auszeiten fern des Alltags in Bayerisch-Schwaben • Hintergrundtexte

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    Auszeiten fern des Alltags in Bayerisch-Schwaben

    Augsburg/MĂĽnchen, 12. November 2019

    In Bayerisch-Schwaben finden Erholungssuchende besondere Plätze, Orte und Erlebnisse zum Loslassen, Ankommen und Durchatmen. Sei es nun beim Kreativworkshop im Kloster, in Momenten der Stille beim Wandern oder beim Innehalten an inspirierenden Wallfahrtsorten. Aktive entschleunigen etwa beim Pilgern auf der Route des bayerisch-schwäbischen Jakobuswegs oder genießen bei einer Wanderung entlang des LandArt Kunstpfads Bonstetten die beruhigende Wirkung von Wald, Kunst und Bewegung. Auch in den zahlreichen Klöstern und Kirchen Bayerisch-Schwabens tanken Gäste neue Kraft: So laden an verschiedenen Radwegen im Schwäbischen Donautal besondere neue Kapellen zur Besinnung ein, im Kloster Roggenburg erholen sich Interessierte bei den speziellen Einkehrtagen und im Kloster Oberschönenfeld gönnen sie sich eine kreative Auszeit.

    Aktiv zur Ruhe kommen 
    Ganz nach dem Motto „Ich bin dann mal weg“ entdecken Urlauber auf den bayerisch-schwäbischen Besinnungswegen, Wohlfühlwanderungen und Pilgerpfaden die Ruhe für sich – seien es mehrtägige Touren oder kleine Auszeiten. Auf dem LandArt Kunstpfad Bonstetten – ab 2020 mit einer neuen Lauschtour – entdecken Ausflügler auf etwa sechs Kilometern die Natur aus einem anderen Blickwinkel und lassen sich dabei von den einzigartigen Kunstwerken aus Naturmaterialien inspirieren. Neue Eindrücke erhalten sie auch auf dem Besinnungsweg Mittelneufnach mit seinen 20 Stationen rund um die Themen Achtsamkeit, Gemeinschaft und Natur. Angebunden an große Pilgerwege sind der 150 Kilometer lange Bayerisch-Schwäbische Jakobusweg sowie die 106 Kilometer lange Etappe der Via Romea. Beide Routen führen vom Donau-Ries, über das Lechtal nach Augsburg und weiter Richtung Alpen. Vor allem die stille Schönheit der bayerisch-schwäbischen Landschaft beeindruckt die Pilger, bedeutende Kirchen und Wallfahrtsorte laden zur inneren Einkehr ein. Auch mit dem Sinne-Reich-Panoramaweg im Dillinger Land entfliehen Wanderer auf 70 Kilometern dem Alltag und regen mit abwechslungsreichen Installationen wie Waldxylophon, Barfußpfad & Co. die Sinne neu an.

    Momente der Stille in Bayerisch-Schwaben
    Abstand gewinnen Interessierte ebenfalls in bayerisch-schwäbischen Klöstern. Im aufwendig renovierten Kloster Roggenburg verbinden sie etwa Entspannungsurlaub und Klosterspiritualität. So tanken sie Energie bei Führungen durch den duftenden Kräutergarten, lernen in der Kräuter-Werkstatt die Heilpflanzen in der Küche zu nutzen oder entdecken bei den Einkehrtagen neue Lebensperspektiven. Im Kloster Oberschönenfeld laden die Zisterzienserinnen Außenstehende zu Oasentagen mit Meditation und Wanderungen durch die umliegenden Wälder oder kreativen Holz-Workshops ein. An bedeutenden Wallfahrtsorten wie Maria Vesperbild bei Ziemetshausen, Maria Birnbaum in Sielenbach, Maria Brünnlein bei Wemding oder Herrgottsruh in Friedberg schöpfen Ruhesuchende neue Kraft und genießen die besondere Atmosphäre dieser Orte. Dabei sind die Kirchen meist auch Ausgangspunkt oder Etappenziel von Meditationswegen, Pilgerpfaden & Co. und laden Ausflügler zu kleinen Auszeiten fernab des alltäglichen Lebens ein. Im Schwäbischen Donautal entstehen derzeit unter Planung internationaler Architekten und im Rahmen des Projekts „7 Kapellen“ außergewöhnliche Wegkapellen im modernen Stil. Entlang der dortigen Radwege finden Aktive so bereits vier neue Kraftorte zum Innehalten und zur Ruhe kommen – 2020 sollen die letzten drei folgen.

    Kloster Roggenburg ©Florian Trykowski; LandArtPfad Bonstetten ©Florian Trykowski, Kapelle in Unterliezheim von Architekt John Pawson ©Donautal-Aktiv / Joachim Lutz

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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