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  • Pfronten • Medien-Informationen

    Der erste Schritt ins Abenteuer

    Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer

    München/Pfronten, 11. Juli 2022

    Die erste Gondelfahrt Richtung Gipfel, das erste Mal in Wanderschuhen, die erste Portion Allgäuer Kässpatz‘n schlemmen und die erste Nacht auf dem Berg verbringen – der erste Urlaub in den Bergen ist ein wahrhaftiges Erlebnis für jeden kleinen Bergfex. Mit dem Allgäuer Voralpenland und seinen zahlreichen Seen, Burgen und Märchenschlössern auf der einen, sowie den ersten alpinen Gipfeln des Breitenbergs und Aggensteins auf der anderen Seite, bietet Pfronten den idealen Startpunkt für den ersten Schritt in die Allgäuer und Tiroler Bergwelt. Ausgestattet mit dem richtigen Equipment, dem Pfrontener Kinderhüttenpass und jeder Menge Abenteuerlust geht es für die Kleinen auf eine spannende Jungfernfahrt mit der Breitenbergbahn auf den 1.838 Meter hohen Hausberg, wo sie sich auf dem „Juwelenweg“ am Aggenstein auf ihre erste Wanderung in den Bergen begeben, sich durch Hüttenschmankerl probieren, eine unvergessliche Nacht auf dem Berg verbringen und in das Allgäuer Lebensgefühl eintauchen.

    Zwischen Vorbereitung & Vorfreude

    Damit der erste Bergausflug nicht nur unvergesslich, sondern auch sicher wird, gilt es für Eltern ihre kleinen Abenteurer mit der richtigen Ausrüstung auszustatten. Generell sollte ein jeder Wanderer stets mit Funktionskleidung, ausreichend Proviant im Rucksack und einer aktuellen Karte ausgestattet sein. Darüber hinaus ist das passende Schuhwerk unabdinglich - eine Blase oder ein schlechter Halt kann das Gipfelglück schnell trüben. Das weiß auch Experte Christof Tenkle, der im örtlichen Sportausstatter Schuh-Sport Trenkle im Ortsteil Pfronten-Ried seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite steht, bevor es für sie in die Berge geht. „Schuhe sind viel mehr als nur Bekleidung für Füße“, so Tenkle. „Sie sind Schutz, Unterstützung, Accessoire, Statement und Sportgerät“.

    Aktuell und umfassend informiert mit der Pfronten Outdoor-App

    Mit der kostenlosen Pfronten Outdoor-App haben Wanderer immer alle relevanten Toureninformationen auf dem Smartphone bei sich. Von ausgewählten Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten über aktuelle Erlebnisangebote der Pfrontener Outdoor-Experten bis hin zu Hüttenempfehlungen und ausgearbeiteten Tourentipps mit Infos über Höhenprofile und Kilometerangabe sorgt die App für beste Orientierung und Navigation. Auch mögliche Gefahrenstellen im Gebirge, Wegesperrungen oder Umleitungen sind in der App zu finden. So sind alle Informationen bequem über das Handy abrufbar und auch die kleinen Nutzer lernen somit schon früh den Umgang mit digitaler Karte und Co.

    Hoch hinaus: erste Gondelfahrt & Mutprobe auf der Aussichtsplattform

    An der Talstation der Breitenbergbahn scheint es für Kinderaugen schwer vorstellbar, dass die Vierergondel Menschen auf 1.540 Meter Höhe befördert. Einmal drin, ist es dann umso schwieriger wieder aus dem Staunen rauszukommen. So schweben Naturfreunde über die grünen Bergwiesen hinweg, vorbei an grasenden Kühen und immer höher hinauf mit einem eindrucksvollen Weitblick auf Pfronten und das Voralpenland. Oben angekommen sorgt das weitläufige Almgebiet der Hochalpe mit dem mystischen Aggenstein und dem Breitenberg für weiteres Staunen. Nur wenige Meter oberhalb der Bergstation erwartet Mutige ein Aussichtssteg, der mehrere Meter über den Felsrand ragt. Wer sich bis nach vorne zur Glasfront traut, wird mit einer imposanten Weitsicht über Pfronten belohnt. Beim Blick in die Ferne lässt sich unter anderem die Burgruine Falkenstein sichten, die auf 1.277m die höchstgelegene Burgruine Deutschlands darstellt.

    Auf Juwelenjagd mit dem Venedigermännlein

    Um den geheimnisvollen Aggenstein und seine Sagen dreht sich der Juwelenweg, der nur wenige Gehminuten von der Aussichtsplattform ab der Bergstation des Sessellifts Hochalpe startet. Unterwegs bieten interaktive Stationen viel Abwechslung für die ganze Familie. So stoßen die Schatzsucher in einem Sandkasten auf funkelnde Edelsteine oder trainieren ihre Balance auf Schwebebalken. Dabei werden sie vom Pfrontener Buben Magnus begleitet, der auf Schautafeln alte Sagen und Wissenswertes über Flora und Fauna erzählt. Und auch ein Rundumblick in die Bergwiesen lohnt sich vom Wegesrand aus. Die Natur- und Tierwelt rund um den Breitenberg und dem unmittelbar angrenzenden Naturschutzgebiet Aggenstein gehört zu den artenreichsten Gebieten Deutschlands. Von wilden Orchideen über zahlreiche seltene Schmetterlingsarten bis hin zu Murmeltieren gibt es viel zu entdecken

    Erste Hüttenschmankerl

    Am letzten Stopp des Juwelenwegs kommen Wanderer an der Hochalphütte vorbei. Vom Hüttentopf bis zum Marillenknödel mit Vanillesoße gibt es für große und kleine Genießer die passende Stärkung. Für wen das Abenteuer noch nicht vorbei ist, der macht sich auf den Weg zum Gipfel des Breitenbergs. Nach einer Fahrt mit dem Sessellift der Hochalpbahn, die einen beeindruckenden Rundumblick in die Bergwelt von oben bietet, wandern Bergsteiger bei ihrer ersten Gipfelerklimmung rund 30 Minuten bis zur Ostlerhütte − eine von wenigen Hütten der Region, die sich direkt auf dem Gipfel befindet. Auf dem Pfrontener Hausberg erwartet sie neben dem Gipfelkreuz ein Panoramaausblick auf die Tiroler, Schweizer und Allgäuer Alpen sowie auf die Weite des Voralpenlandes. Wer genau hinsieht, erkennt aus der Ferne sogar das Märchenschloss Neuschwanstein. Auf der Sonnenterrasse oder in der Panoramastube serviert das Hüttenteam liebevoll angerichtete Allgäuer Speisen.

    Mit dem Kinderhüttenpass zum „Superwanderer“

    Für zusätzliche Motivation und Spaß sorgt der Pfrontener Kinderhüttenpass, der sowohl online zum Download als auch kostenlos im Haus des Gastes erhältlich ist. In vielen Alphütten in und um Pfronten, so auch in der Ostlerhütte, sammeln Schatzjäger Stempel beim Hüttenwirt. Ab drei, sechs und neun gesammelten Stempeln werden diese mit der Pfrontener Wandernadel in Silber, Gold oder Supergold sowie der Auszeichnung als „Superwanderer“ belohnt. So macht die uriger Hütteneinkehr noch mehr Spaß.

    Von Gipfelglühen bis Sonnenaufgang: die erste Hüttenübernachtung

    Nach den ereignisreichen Eindrücken des Tages, erleben kleine Outdoor-Freunde eine weitere spannende Tageszeit zum ersten Mal. Nachdem die Sonne beim Untergehen die Gipfel zum Leuchten gebracht und den Himmel in unzähligen Rottönen gefärbt hat, beginnt die Nacht in der Bergwelt. Wenn die Augen schwer werden, geht das nächste Abenteuer los: die erste Hüttennacht in den Bergen. Diese verbringen Übernachtungsgäste in den liebevoll eingerichteten und komfortablen Ostlersuiten der Ostlerhütte, die ein eigenes Bad und Platz für bis zu vier Personen bieten. Vom gemütlichen Hochbett aus fällt der Blick auf die vielen funkelnden Lichter des Pfrontener Tals. Am Morgen läuten die ersten Sonnenstrahlen den Tag ein und Frühaufsteher werden mit einem spektakulären Sonnenaufgang belohnt. Nach dem herzhaften Frühstück geht das unvergessliche Bergabenteuer zu Ende – ein erster Schritt, dem noch viele weitere Abenteuer folgen werden.

    Tipps und Erlebnisse rund um den Urlaub in Pfronten hier.

Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer • Medien-Informationen

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Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer • Hintergrundtexte

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Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer • Story Lines

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Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer • Pressestimmen

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Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer • Bilder

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Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer • Multimedia

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Medien-Informationen  
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    Der erste Schritt ins Abenteuer

    Pfrontener Bergerlebnisse für kleine Gipfelstürmer

    München/Pfronten, 11. Juli 2022

    Die erste Gondelfahrt Richtung Gipfel, das erste Mal in Wanderschuhen, die erste Portion Allgäuer Kässpatz‘n schlemmen und die erste Nacht auf dem Berg verbringen – der erste Urlaub in den Bergen ist ein wahrhaftiges Erlebnis für jeden kleinen Bergfex. Mit dem Allgäuer Voralpenland und seinen zahlreichen Seen, Burgen und Märchenschlössern auf der einen, sowie den ersten alpinen Gipfeln des Breitenbergs und Aggensteins auf der anderen Seite, bietet Pfronten den idealen Startpunkt für den ersten Schritt in die Allgäuer und Tiroler Bergwelt. Ausgestattet mit dem richtigen Equipment, dem Pfrontener Kinderhüttenpass und jeder Menge Abenteuerlust geht es für die Kleinen auf eine spannende Jungfernfahrt mit der Breitenbergbahn auf den 1.838 Meter hohen Hausberg, wo sie sich auf dem „Juwelenweg“ am Aggenstein auf ihre erste Wanderung in den Bergen begeben, sich durch Hüttenschmankerl probieren, eine unvergessliche Nacht auf dem Berg verbringen und in das Allgäuer Lebensgefühl eintauchen.

    Zwischen Vorbereitung & Vorfreude

    Damit der erste Bergausflug nicht nur unvergesslich, sondern auch sicher wird, gilt es für Eltern ihre kleinen Abenteurer mit der richtigen Ausrüstung auszustatten. Generell sollte ein jeder Wanderer stets mit Funktionskleidung, ausreichend Proviant im Rucksack und einer aktuellen Karte ausgestattet sein. Darüber hinaus ist das passende Schuhwerk unabdinglich - eine Blase oder ein schlechter Halt kann das Gipfelglück schnell trüben. Das weiß auch Experte Christof Tenkle, der im örtlichen Sportausstatter Schuh-Sport Trenkle im Ortsteil Pfronten-Ried seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite steht, bevor es für sie in die Berge geht. „Schuhe sind viel mehr als nur Bekleidung für Füße“, so Tenkle. „Sie sind Schutz, Unterstützung, Accessoire, Statement und Sportgerät“.

    Aktuell und umfassend informiert mit der Pfronten Outdoor-App

    Mit der kostenlosen Pfronten Outdoor-App haben Wanderer immer alle relevanten Toureninformationen auf dem Smartphone bei sich. Von ausgewählten Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten über aktuelle Erlebnisangebote der Pfrontener Outdoor-Experten bis hin zu Hüttenempfehlungen und ausgearbeiteten Tourentipps mit Infos über Höhenprofile und Kilometerangabe sorgt die App für beste Orientierung und Navigation. Auch mögliche Gefahrenstellen im Gebirge, Wegesperrungen oder Umleitungen sind in der App zu finden. So sind alle Informationen bequem über das Handy abrufbar und auch die kleinen Nutzer lernen somit schon früh den Umgang mit digitaler Karte und Co.

    Hoch hinaus: erste Gondelfahrt & Mutprobe auf der Aussichtsplattform

    An der Talstation der Breitenbergbahn scheint es für Kinderaugen schwer vorstellbar, dass die Vierergondel Menschen auf 1.540 Meter Höhe befördert. Einmal drin, ist es dann umso schwieriger wieder aus dem Staunen rauszukommen. So schweben Naturfreunde über die grünen Bergwiesen hinweg, vorbei an grasenden Kühen und immer höher hinauf mit einem eindrucksvollen Weitblick auf Pfronten und das Voralpenland. Oben angekommen sorgt das weitläufige Almgebiet der Hochalpe mit dem mystischen Aggenstein und dem Breitenberg für weiteres Staunen. Nur wenige Meter oberhalb der Bergstation erwartet Mutige ein Aussichtssteg, der mehrere Meter über den Felsrand ragt. Wer sich bis nach vorne zur Glasfront traut, wird mit einer imposanten Weitsicht über Pfronten belohnt. Beim Blick in die Ferne lässt sich unter anderem die Burgruine Falkenstein sichten, die auf 1.277m die höchstgelegene Burgruine Deutschlands darstellt.

    Auf Juwelenjagd mit dem Venedigermännlein

    Um den geheimnisvollen Aggenstein und seine Sagen dreht sich der Juwelenweg, der nur wenige Gehminuten von der Aussichtsplattform ab der Bergstation des Sessellifts Hochalpe startet. Unterwegs bieten interaktive Stationen viel Abwechslung für die ganze Familie. So stoßen die Schatzsucher in einem Sandkasten auf funkelnde Edelsteine oder trainieren ihre Balance auf Schwebebalken. Dabei werden sie vom Pfrontener Buben Magnus begleitet, der auf Schautafeln alte Sagen und Wissenswertes über Flora und Fauna erzählt. Und auch ein Rundumblick in die Bergwiesen lohnt sich vom Wegesrand aus. Die Natur- und Tierwelt rund um den Breitenberg und dem unmittelbar angrenzenden Naturschutzgebiet Aggenstein gehört zu den artenreichsten Gebieten Deutschlands. Von wilden Orchideen über zahlreiche seltene Schmetterlingsarten bis hin zu Murmeltieren gibt es viel zu entdecken

    Erste Hüttenschmankerl

    Am letzten Stopp des Juwelenwegs kommen Wanderer an der Hochalphütte vorbei. Vom Hüttentopf bis zum Marillenknödel mit Vanillesoße gibt es für große und kleine Genießer die passende Stärkung. Für wen das Abenteuer noch nicht vorbei ist, der macht sich auf den Weg zum Gipfel des Breitenbergs. Nach einer Fahrt mit dem Sessellift der Hochalpbahn, die einen beeindruckenden Rundumblick in die Bergwelt von oben bietet, wandern Bergsteiger bei ihrer ersten Gipfelerklimmung rund 30 Minuten bis zur Ostlerhütte − eine von wenigen Hütten der Region, die sich direkt auf dem Gipfel befindet. Auf dem Pfrontener Hausberg erwartet sie neben dem Gipfelkreuz ein Panoramaausblick auf die Tiroler, Schweizer und Allgäuer Alpen sowie auf die Weite des Voralpenlandes. Wer genau hinsieht, erkennt aus der Ferne sogar das Märchenschloss Neuschwanstein. Auf der Sonnenterrasse oder in der Panoramastube serviert das Hüttenteam liebevoll angerichtete Allgäuer Speisen.

    Mit dem Kinderhüttenpass zum „Superwanderer“

    Für zusätzliche Motivation und Spaß sorgt der Pfrontener Kinderhüttenpass, der sowohl online zum Download als auch kostenlos im Haus des Gastes erhältlich ist. In vielen Alphütten in und um Pfronten, so auch in der Ostlerhütte, sammeln Schatzjäger Stempel beim Hüttenwirt. Ab drei, sechs und neun gesammelten Stempeln werden diese mit der Pfrontener Wandernadel in Silber, Gold oder Supergold sowie der Auszeichnung als „Superwanderer“ belohnt. So macht die uriger Hütteneinkehr noch mehr Spaß.

    Von Gipfelglühen bis Sonnenaufgang: die erste Hüttenübernachtung

    Nach den ereignisreichen Eindrücken des Tages, erleben kleine Outdoor-Freunde eine weitere spannende Tageszeit zum ersten Mal. Nachdem die Sonne beim Untergehen die Gipfel zum Leuchten gebracht und den Himmel in unzähligen Rottönen gefärbt hat, beginnt die Nacht in der Bergwelt. Wenn die Augen schwer werden, geht das nächste Abenteuer los: die erste Hüttennacht in den Bergen. Diese verbringen Übernachtungsgäste in den liebevoll eingerichteten und komfortablen Ostlersuiten der Ostlerhütte, die ein eigenes Bad und Platz für bis zu vier Personen bieten. Vom gemütlichen Hochbett aus fällt der Blick auf die vielen funkelnden Lichter des Pfrontener Tals. Am Morgen läuten die ersten Sonnenstrahlen den Tag ein und Frühaufsteher werden mit einem spektakulären Sonnenaufgang belohnt. Nach dem herzhaften Frühstück geht das unvergessliche Bergabenteuer zu Ende – ein erster Schritt, dem noch viele weitere Abenteuer folgen werden.

    Tipps und Erlebnisse rund um den Urlaub in Pfronten hier.

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad Weißenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose Broschüren über das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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