Thema: Landurlaub
  • Albstadt • Medien-Informationen

    Vermittler zwischen Mensch und Natur

    Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt

    Albstadt/MĂĽnchen, 22. Juli 2021
    Seit Juni treffen Ausflügler rund um Albstadt auf der Schwäbischen Alb immer wieder auf zwei ganz bestimmte Personen, die sogenannten „Traufgänge Scouts“. Dort arbeiten nämlich mit Marcus Lanz und Dennis Joe Lausch ein erfahrener Alb-Guide sowie ein passionierter Student der Landschaftsplanung und des Naturschutzes im Auftrag von Albstadt Tourismus für ihre Heimat. Die zwei Ortskundigen verfolgen dabei nicht nur das vorrangige Ziel, Besucher zu informieren, sondern auch für Naturschutzthemen und ein gutes Miteinander auf den Wanderwegen und MTB-Trails getreu dem Albstädter Motto „Gemeinsam mit Respekt“ zu sensibilisieren.

    Mit Herz und Verstand für die Region

    Die verantwortungsvollen Aufgaben der Traufgänge Scouts sind vielfältig und umfassen sowohl ökologische, als auch soziale Aspekte. So sollen sie nicht nur Gäste und Einheimische über die Besonderheiten Albstadts und seiner Traufgänge, Bikezone-Trails, Loipen und Winterwanderwege informieren, sondern sie auch im Sinne der Besucherlenkung auf unbekanntere Infrastrukturen aufmerksam machen und die Hotspots entlasten. Außerdem steht die Sensibilisierung für Naturthemen, Naturschutz und verschiedene Nutzergruppen der Wege genauso auf der Agenda wie das Monitoring durch Besucherzählungen und -befragungen. Nicht zuletzt sollen die Scouts Führungen und Programmen für touristische Zielgruppen, Einheimische sowie Schul- und Kindergartengruppen entwickeln.

    Gemeinsam mit Student Dennis Lausch engagiert sich Alb-Guide Marcus Lanz seit einigen Wochen als Traufgänge Scout für seine Heimat Albstadt, die ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Naturliebhaber oder Mountainbiker ist. Mit einem großen Wissensschatz über die Region, die Natur sowie den Naturschutz bringt der BANU-zertifizierte Natur- und Landschaftsführer die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit. Ein respektvoller Umgang zwischen Mensch und Natur, ein offenes Ohr sowie die nötige Portion Verantwortungsbewusstsein sind für ihn das Geheimnis für ein harmonisches und nachhaltiges Miteinander auf den beliebten Wander- und Mountainbikestrecken.

    „Viele Gäste sind bereits prima informiert, für alle anderen stehen wir gerne für Informationen und Tipps zur Verfügung. Teilweise ergeben sich sehr interessante Gespräche mit den Ausflüglern und man kann durch Impulse zum Nachdenken anregen, ohne den typischen Zeigefinger heben zu müssen. Meine Erfahrungen als Traufgänge Scout sind bisher sehr positiv und ich bin optimistisch, dass man mit gegenseitiger Kommunikation prima miteinander auskommt“, so Lanz.

    Für Dennis Lausch hingegen stellt die Tätigkeit als Traufgänge Scout eine ideale Ergänzung zum Studium dar, kann er doch seine Studieninhalte über die Besonderheiten der heimischen Flora und Fauna direkt an die Ausflügler weitergeben. Besonders die Pflanzenwelt liegt dem Studenten, der am liebsten die Aussicht vom Hundsrücken auf die Burg Hohenzollern genießt, am Herzen: „Aufgrund der besonderen Pflege der Wacholderheiden durch die Wanderschäfer entstand auf der Schwäbischen Alb im Laufe der Zeit nährstoffarmer Kalkmagerrasen. Durch diese extremen Bedingungen findet man hier heutzutage einige schützenswerte Überlebenskünstler wie verschiedene Orchideenarten. Besucher sollten diese Blumen keinesfalls pflücken – wie sie die besonderen Pflanzen erkennen, erklären wir ihnen gerne.“

Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt • Medien-Informationen

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Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt • Hintergrundtexte

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Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt • Story Lines

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Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt • Pressestimmen

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Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt • Bilder

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Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt • Multimedia

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Medien-Informationen  
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    Zwei Traufgänge Scouts für Albstadt

    Albstadt/MĂĽnchen, 22. Juli 2021
    Seit Juni treffen Ausflügler rund um Albstadt auf der Schwäbischen Alb immer wieder auf zwei ganz bestimmte Personen, die sogenannten „Traufgänge Scouts“. Dort arbeiten nämlich mit Marcus Lanz und Dennis Joe Lausch ein erfahrener Alb-Guide sowie ein passionierter Student der Landschaftsplanung und des Naturschutzes im Auftrag von Albstadt Tourismus für ihre Heimat. Die zwei Ortskundigen verfolgen dabei nicht nur das vorrangige Ziel, Besucher zu informieren, sondern auch für Naturschutzthemen und ein gutes Miteinander auf den Wanderwegen und MTB-Trails getreu dem Albstädter Motto „Gemeinsam mit Respekt“ zu sensibilisieren.

    Mit Herz und Verstand für die Region

    Die verantwortungsvollen Aufgaben der Traufgänge Scouts sind vielfältig und umfassen sowohl ökologische, als auch soziale Aspekte. So sollen sie nicht nur Gäste und Einheimische über die Besonderheiten Albstadts und seiner Traufgänge, Bikezone-Trails, Loipen und Winterwanderwege informieren, sondern sie auch im Sinne der Besucherlenkung auf unbekanntere Infrastrukturen aufmerksam machen und die Hotspots entlasten. Außerdem steht die Sensibilisierung für Naturthemen, Naturschutz und verschiedene Nutzergruppen der Wege genauso auf der Agenda wie das Monitoring durch Besucherzählungen und -befragungen. Nicht zuletzt sollen die Scouts Führungen und Programmen für touristische Zielgruppen, Einheimische sowie Schul- und Kindergartengruppen entwickeln.

    Gemeinsam mit Student Dennis Lausch engagiert sich Alb-Guide Marcus Lanz seit einigen Wochen als Traufgänge Scout für seine Heimat Albstadt, die ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Naturliebhaber oder Mountainbiker ist. Mit einem großen Wissensschatz über die Region, die Natur sowie den Naturschutz bringt der BANU-zertifizierte Natur- und Landschaftsführer die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit. Ein respektvoller Umgang zwischen Mensch und Natur, ein offenes Ohr sowie die nötige Portion Verantwortungsbewusstsein sind für ihn das Geheimnis für ein harmonisches und nachhaltiges Miteinander auf den beliebten Wander- und Mountainbikestrecken.

    „Viele Gäste sind bereits prima informiert, für alle anderen stehen wir gerne für Informationen und Tipps zur Verfügung. Teilweise ergeben sich sehr interessante Gespräche mit den Ausflüglern und man kann durch Impulse zum Nachdenken anregen, ohne den typischen Zeigefinger heben zu müssen. Meine Erfahrungen als Traufgänge Scout sind bisher sehr positiv und ich bin optimistisch, dass man mit gegenseitiger Kommunikation prima miteinander auskommt“, so Lanz.

    Für Dennis Lausch hingegen stellt die Tätigkeit als Traufgänge Scout eine ideale Ergänzung zum Studium dar, kann er doch seine Studieninhalte über die Besonderheiten der heimischen Flora und Fauna direkt an die Ausflügler weitergeben. Besonders die Pflanzenwelt liegt dem Studenten, der am liebsten die Aussicht vom Hundsrücken auf die Burg Hohenzollern genießt, am Herzen: „Aufgrund der besonderen Pflege der Wacholderheiden durch die Wanderschäfer entstand auf der Schwäbischen Alb im Laufe der Zeit nährstoffarmer Kalkmagerrasen. Durch diese extremen Bedingungen findet man hier heutzutage einige schützenswerte Überlebenskünstler wie verschiedene Orchideenarten. Besucher sollten diese Blumen keinesfalls pflücken – wie sie die besonderen Pflanzen erkennen, erklären wir ihnen gerne.“

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 Wasser vom Dach Europas – alles im Fluss im Fichtelgebirge

Wie Quellen, Seen und Flüsse das Leben, die Kultur und die Traditionen in der Mittelgebirgsregion prägen

München/Fichtelberg – xxx. Im Fichtelgebirge begegnen Besucher dem Wasser überall: Bäche, Quellen und Seen prägen seit Jahrhunderten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Kultur und Traditionen dieser Mittelgebirgsregion. Zugleich entspringen hier vier bedeutende Flüsse – Weißer Main, Eger, Fichtelnaab und Sächsische Saale – und mit der Europäischen Hauptwasserscheide verläuft über die Gipfel eine der wichtigsten Trennlinien zwischen Schwarzem Meer und Nordsee. Für die Jahre 2026 und 2027 stellt die Tourismuszentrale Fichtelgebirge das Lebenselixier unter dem Motto „Wasser vom Dach Europas“ in den Mittelpunkt. Eine bewusste Erinnerung daran, wie kostbar es ist und wie sehr es angesichts zunehmender Trockenperioden und globaler Wasserknappheit an Wert gewinnt. Das Jahresthema lädt dazu ein, die Region auf vielfältige Weise zu erleben: bei ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren, entspannenden Aufenthalten in Heilbädern oder beim Erkunden der Museen vor Ort. Auch themenspezifische Veranstaltungen oder stille Momente an einem der zahlreichen Seen eröffnen immer wieder neue Blickwinkel auf die Bedeutung der Wasserlandschaften. Die begleitende Broschüre liefert praktische Tipps und inspirierende Einblicke, die das Fichtelgebirge aus einer frischen Perspektive erfahrbar machen und das Bewusstsein für den Schutz dieser lebenswichtigen Ressource schärfen.

Heilendes Nass in Bad WeiĂźenstadt und Bad Alexandersbad

In Bad Weißenstadt, seit Juli dieses Jahres offiziell als Heilbad anerkannt, und in Bad Alexandersbad, Bayerns kleinstem Heilbad, erleben Gäste die wohltuende Kraft des Wassers. Sanfte Spaziergänge durch die Kurparks oder achtsame Waldbad-Erlebnisse, begleitet von erfahrenen Waldgesundheitstrainern, schenken Ruhe und Erholung für Körper und Geist. In den Thermalbädern fließt mineralreiches Wasser, das nicht nur entspannt, sondern auch die regionale Heiltradition erlebbar macht. Ergänzt werden die Anwendungen durch wohltuende Moorbäder, die seit Jahrhunderten für ihre regenerierende Wirkung geschätzt werden.

Rad- und Wanderwege – Wasser in Bewegung

Das Wasser im Fichtelgebirge lässt sich auf vielfältige Weise aktiv erkunden. Radfahrer folgen dem insgesamt 270 Kilometer langen Egerradweg, von dem 50 Kilometer durch das Fichtelgebirge führen. Der Fernradweg im deutsch-tschechischen Grenzraum erstreckt sich von der Quelle der Eger am Nordwesthang des 1.051 Meter hohen Schneebergs bis zur Mündung des Flusses. Ähnlich wie auf dem Mainradweg – von Bischofsgrün bis Mainz– führt die Strecke entlang idyllischer Flüsse, durch Wiesen und Wälder und vorbei an charmanten Ortschaften. Auf der sogenannten Perlenroute ist der Name Programm. Einerseits bieten die Flüsse Schwesnitz und Perlenbach Einblicke in die Natur, denn die neben dem Radweg fließenden Gewässer beherbergen eines der größten Vorkommen von Flussperlmuscheln in ganz Europa. Andererseits spielt die Route auf die kulturelle Geschichte der Region an: Entlang der Eisenbahnstrecke Oberkotzau–Rehau–Schönwald–Selb–Asch reihen sich die Orte wie auf einer Perlenkette aneinander, in denen einst prägnante Porzellan- und Textilfabriken entstanden. Wanderer hingegen entdecken auf dem Quellenweg die Ursprünge der vier Flüsse Main, Naab, Saale und Eger und erleben so die natürliche Vielfalt des Fichtelgebirges.

Fichtelsee und die Wasser-Schätze der Region

Der Fichtelsee im gleichnamigen Luftkurort liegt idyllisch in der Senke zwischen Schneeberg und Ochsenkopf. Das Naturbad lädt Besucher zum Schwimmen, Stand-up-Paddling, Bootfahren und zu entspannten Spaziergängen ein. Am nördlichen Ufer beginnt das Naturschutzgebiet Seelohe, eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Dort befindet sich auch die Quellfassung des Jean-Paul-Brunnens, eine kleine Pyramide aus Granit, die auf einem steinernen Sockel steht. Der Nageler See beim Kräuterdorf Nagel gehört zu den ältesten Seen des Fichtelgebirges und diente bereits 1694 als Mühlweiher. Heute ist der See ein beliebtes Ausflugsziel: Besucher genießen die Liegewiese, den Spielplatz, gastronomische Angebote, ein Volleyballfeld, einen Wassererlebnisbereich für Kinder sowie eine Kneippanlage – ein Ort, der Erholung und Naturerlebnis perfekt miteinander verbindet.

Tradition, Handwerk und Alltag

Wasser hat im Fichtelgebirge auch wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Historische Holztriften und Flöße am Leupoldsdorferhammer, die Trinkwasserversorgung Bayreuths, Ausstellungen im Fichtelgebirgsmuseum und informative Schautafeln entlang der Bäche zeigen, wie eng Wasser mit Geschichte, Kultur und Alltag der Region verbunden ist.

Informationen zum Wasser vom Dach Europas sowie kostenlose BroschĂĽren ĂĽber das Fichtelgebirge gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder aufwww.fichtelgebirge.bayern. News aufFacebook undInstagram.

 

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